Mit diesen vier Tipps bleibt Ihre Altbauwohnung auch im Sommer kühl

Warme Sommertage und kräftigen Sonnenschein – das wünschen sich viele den ganzen Winter hindurch. Wenn aber der Sommer endlich da ist, kann die Hitze selbst in Altbauwohnungen schnell zum Problem werden. Doch es geht auch anders: Mit den folgenden Tipps können Sie ihre eigenen vier Wände auch ohne stromfressende Klimaanlage angenehm kühl halten.

Tipp 1: Nicht die Fenster aufreißen

Der Impuls, die Fenster an warmen Sommertagen zu öffnen, um wenigstens etwas Wind hereinzulassen, ist allzu verständlich. So erreicht man allerdings das genaue Gegenteil, denn es gelangt noch mehr warme Luft in die Wohnung. Stattdessen ist es empfehlenswert, nur frühmorgens, wenn die Luft noch frisch und kühl ist, oder spätabends zu lüften. Um die Sonneneinstrahlung zu mindern, sollte die Wohnung tagsüber von außen mit Rollläden oder Fensterläden abgedunkelt werden. Blickdichte Vorhänge haben einen vergleichbaren Effekt. Insbesondere Jalousien mit einer hellen Außenseite sind empfehlenswert, da sie die Sonnenstrahlen reflektieren.

Tipp 2: Öfter mal den Stecker ziehen

Ein logisches Vorgehen, an das allerdings nicht immer sofort gedacht wird: Elektrogeräte wie Fernseher oder Computer ausschalten, wenn sie nicht benötigt werden. Denn solche wärmeerzeugenden Geräte können auch im Stand-by-Modus den Raum aufheizen. Das Trennen vom Stromnetz reduziert obendrein die Stromkosten.

Tipp 3: Luftbefeuchtung – Lowtech oder Hightech

Feuchte Tücher sind ebenfalls eine wirkungsvolle Methode, um die Raumtemperatur zu reduzieren. Das Aufhängen von feuchten Bettlaken oder Handtüchern vor dem geöffneten Fenster sorgt dafür, dass beim Trocknen das Wasser verdunstet und so die Temperatur im Raum sinkt. Wer es etwas technischer mag, kann sich ein Kombi-Gerät zulegen, das für die Kühlung, Reinigung und Befeuchtung der Luft sorgt.

Tipp 4: Der Grüne Daumen lohnt sich auch in Sachen Hitze

Pflanzen sind nicht nur dekoratives Stilelement, sie kühlen auch die eigenen vier Wände. Ähnlich wie bei den feuchten Laken verdunsten die Pflanzen Wasser, um dadurch Nährstoffe herauszufiltern. Auch Bäume und Sträucher vor dem Gebäude können die Hitze in der Wohnung mildern, da ihre Blätter die Sonneneinstrahlungen isolieren können.

Wie bei so vielen Dingen macht auch bei all diesen Maßnahmen die Summe der Details die große Wirkung aus. Während richtiges Lüften oder ein feuchtes Laken allein noch nicht viel bewirkt, ist der Kombinationseffekt beachtlich. Doch natürlich ist es im Hochsommer selbst in einer wohltemperierten Wohnung nur halb so schön wie auf einer schattigen Terrasse oder am Badesee.