Immobilien verwalten

Immobilien effizient verwalten

Immobilien effizient verwalten 

Entscheidet man sich für den Kauf einer Immobilie als Kapitalanlage, stellt sich unter anderem die grundlegende Frage, ob man diese selbst verwalten möchte oder es bevorzugt die Verantwortung abzugeben. Dass eine Immobilie, wie auch andere Sachwert- und Kapitalanlagen, überwacht und gemanagt werden muss, ist den meisten Eigentümern klar. Vielen ist jedoch nicht bewusst, dass dazu weitaus mehr gehört, als nur entsprechende Mieter auszuwählen und einmal im Jahr die Betriebskostenabrechnung vorzunehmen. Vor allem um Kosten zu sparen, ziehen es Eigentümer daher gelegentlich vor, selbst die Rolle des Immobilienverwalters zu übernehmen. Dies kann eine sinnvolle Entscheidung sein, sofern der Aufwand, der mit einer guten Immobilienverwaltung verbunden ist, nicht unterschätzt wird.

überlasteter Geschäftsmann

Sich des Aufwands bewusst werden

Maßgeblich für die Entscheidung, die Immobilie selbst zu verwalten, sollte zunächst die Größe des Objekts sein. Der Umfang der künftig anfallenden Tätigkeiten sollte bei dieser Bewertung eine zentrale Rolle spielen. Dieser Faktor liefert erste Anhaltspunkte und gibt Aufschluss darüber, ob alle Aspekte des operativen Immobilien-Managements überhaupt selbst durchgeführt werden können. Dazu gehören neben der Instandhaltung, Kalkulation laufender Kosten und der Objekt- und Forderungsverwaltung auch das Liquiditäts- und Vertragsmanagement sowie die Mietbuchhaltung und Nebenkostenabrechnung. Bei ausbleibenden Zahlungen können vor allem das Debitorenmanagement und die Erteilung von Inkassoaufträgen, entsprechende Kündigungen der Mietverhältnisse sowie eventuelle Klagen besonders zeitintensiv und unangenehm sein. Hierfür ist es meist sinnvoll, einen Profi zu beauftragen, der eine Lösung im Sinne des Vermieters UND des Mieters erarbeitet.

Auch die Entwicklungen des örtlichen Mietspiegels konstant im Blick zu behalten und entsprechende Mietsteigerungen vertraglich zu fixieren, kann unter Umständen viel Zeit kosten. Am wichtigsten jedoch: In erster Linie muss eine permanente Betreuung der Mieter gewährleistet sein. Damit diese sich mit ihren Anliegen auch ernst genommen fühlen, ist neben einer guten Erreichbarkeit und Verbindlichkeit zudem einiges an sozialer Kompetenz und Zeit vonnöten.

Effizienz zahlt sich aus

All diese Punkte sollten Sie daher auf Ihr Objekt beziehen und sich fragen: Kann ich das leisten? Denn nur wenn garantiert ist, dass alle Aspekte der Immobilienverwaltung in hoher Qualität erbracht werden können, lohnt sich eine Selbstverwaltung der Immobilie. Sobald Sie als Eigentümer den Überblick verlieren, Mängel beispielsweise nicht rechtzeitig beheben, Verträge nicht kontinuierlich auf Kosteneinsparungen und Aktualität überprüft werden oder die Wartung von Geräten vernachlässigt wird, rentiert es sich aus finanzieller Sicht nicht, die Verwaltung selbst zu übernehmen. Vielleicht wird die Vermietung der Immobilie gar zu einem Verlustgeschäft.

Effizient Immobilien verwalten

Sollten Sie sich dafür entscheiden, ihre Immobilie selbst zu verwalten, gibt es einige Möglichkeiten, die Verwaltung möglich effizient zu gestalten. Vor allem die Nebenkostenabrechnung kann schnell zum Auslöser von Missverständnissen und Streitigkeiten werden, die viel Zeit kosten. Daher bietet es sich an, bereits im Mietvertrag detailliert auf die Abrechnungsmodalitäten einzugehen, wobei Umlageschlüssel für jeden Posten genau aufzuführen sind. Auch Fristen müssen, die Nebenkostenabrechnung betreffend, akribisch eingehalten werden. Liegt dem Mieter bis zum Ende des Folgejahres keine Abrechnung vor, ist der Mieter nicht mehr dazu verpflichtet, Nachzahlungen zu leisten.

Anhand der hier aufgeführten Punkte dürfte bereits auffallen, wie vielschichtig die Anforderungen an einen Immobilienverwalter sind. Im Idealfall sollten Sie sich dessen nicht erst dann bewusst werden, wenn Sie die Anrufe unzufriedener Mieter Tag und Nacht erreichen und Ihnen alles über den Kopf wächst. Treffen Sie die Entscheidung über eine Selbstverwaltung der Immobilie daher nicht leichtfertig und erst dann, wenn Sie sich über die damit einhergehenden Pflichten und Belastungen im Klaren sind.

Wer möglichst wenig Zeit auf seine Immobilie verwenden möchte, der sollte einen professionellen Hausverwalter bestellen.


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Balkonien im Herbst – fünf Tipps für einen gemütlichen Balkon in der kalten Jahreszeit

Balkonien im Herbst – fünf Tipps für einen gemütlichen Balkon in der kalten Jahreszeit

Die Tage werden spürbar kürzer und die Gelegenheiten, ein paar Sonnenstrahlen auf dem Balkon einzufangen, immer seltener. Das muss jedoch noch lange kein Grund sein, Ihrem Balkon für die kommenden Monate den Rücken zu kehren. Mit diesen fünf Tipps können Sie es sich auch im Herbst und im Winter auf dem Balkon gemütlich machen.

1. Die richtige Grundlage schaffen und kalte Füße vermeiden

Vor allem ältere Steinböden können bei niedrigen Temperaturen schnell für kalte Füße sorgen und sind zudem nicht sehr ansehnlich. Die Lösung: Holzboden. Ein schicker Holzbelag überzeugt nicht nur durch seine Optik, sondern auch durch seine Langlebigkeit und wärmenden Eigenschaften. Besondere handwerkliche Fähigkeiten sind dafür nicht notwendig, wenn beispielsweise auf ein klickbares Bodenrost zurückgegriffen wird. Qualitativ hochwertige Outdoor-Teppiche verstärken zumindest auf überdachten Balkonen den wärmenden Effekt und sorgen für den nötigen Wohlfühlfaktor.

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2. Mit geeigneten Pflanzen zum immergrünen Balkon

Auf etlichen Balkonen bleiben die Pflanzkübel und Balkonkästen über die Wintermonate hinweg leer, was zumeist für ein recht trauriges Bild sorgt. Dabei ist es selbst in der kalten Jahreszeit möglich, einen begrünten Balkon zu haben. Blühende Winterheide, Efeu, Herbstastern, Chrysanthemen, Winterschneeball oder auch gelber Winterjasmin eignen sich hervorragend, um Ihren Balkon auch in den kommenden Monaten lebendig wirken zu lassen.

3. Balkonmöbel, die zum Verweilen einladen

Wichtig bei der Wahl des Balkonmobiliars ist vor allem, dass es witterungsbeständig ist und zudem ansprechend aussieht, um dort selbst dann gerne noch Zeit zu verbringen, wenn es etwas kühler ist. Erneut stellt Holz als Material eine gute Wahl dar. Neben den richtigen Möbeln sollte der Kuschelfaktor bei Wind und Kälte nicht vernachlässigt werden: Kissen und Decken, beispielsweise aus Wolle, sind daher unerlässlich.

4. Für angenehme Temperaturen sorgen

Doch selbst mit ausreichend Kissen und Decken kann es vor allem am Abend doch recht kühl werden. Um sich dennoch auf einen gemütlichen Balkon verlassen zu können, auf dem beispielsweise auch Gäste verweilen möchten, kann sich eine Outdoor-Heizung lohnen. Elektrische Infrarot-Heizstrahler sind eine effiziente und umweltschonende Variante, da hierbei nicht die nur Umgebungsluft Schicht für Schicht erwärmt wird, sondern direkt der Körper, sobald die Infrarotstrahlung auf die Hautoberfläche trifft.

5. Der dunklen Jahreszeit mit der richtigen Beleuchtung trotzen

Ein geeignetes Lichtkonzept, insbesondere diffuses Licht, rundet den Gemütlichkeitsfaktor Ihres Herbst-/Winterbalkons ab. Konkret bedeutet das, dass eher mehrere kleine Lichtquellen zum Einsatz kommen sollen. Dabei können praktischerweise auch die bereits genannten Wärmequellen Teil des Lichtkonzepts sein.


Blogbeitrag Visitenkarte Flur

Der Flur als Visitenkarte Ihrer Wohnung

Der Flur als Visitenkarte Ihrer Wohnung

Wenn es ans Einrichten geht, wird der Flur oftmals vernachlässigt. Nicht mehr draußen, aber gefühlt auch noch nicht drinnen – wozu also viel Aufwand betreiben, mögen sich viele denken. Sehr schade eigentlich, immerhin ist der Wohnungsflur der Teil des Zuhauses, den nicht nur etwaige Gäste zuallererst sehen, sondern in erster Linie Sie selbst.

Der Flur ist damit nicht nur der Ort Ihres Zuhauses, an dem der erste Eindruck entsteht, sondern zudem auch immer ein Ort der Ankunft und des Abschieds. Grund genug, viel Mühe auch in diesen Teil der Wohnung zu stecken und die Visitenkarte Ihrer vier Wände zu einem charakterstarken Blickfang werden zu lassen. Richtig umgesetzt, birgt ein Flur das große Potenzial, direkt beim Betreten der Wohnung für den nötigen Wow-Effekt zu sorgen. Wie das geht und auf welche drei Punkte Sie besonders achten sollten, zeigen wir Ihnen.

flur eingangsbereich

Den Flur mit Lichtquellen gekonnt in Szene setzen

Oftmals mangelt es im Flur an natürlichem Tageslicht, weshalb ein besonderes Augenmerk auf einer gut durchdachten Beleuchtung liegen sollte. In einem langen Korridor empfiehlt es sich, auf viele kleinere Spots zurückzugreifen, die an verschiedenen Punkten im Raum gezielte Lichtkegel setzen. Für zusätzliche Gemütlichkeit kann ergänzend eine kleinere Lampe mit gedämpftem Licht sorgen.

Gerade wenn Ihr Flur eher schmal ist, darf ein Spiegel definitiv nicht fehlen. Dieser macht den Flur nicht nur optisch größer, sondern auch heller. Obendrein ist ein Spiegel praktisch, um vor dem Verlassen der Wohnung noch einmal den obligatorischen Blick auf einen selbst und das Outfit zu werfen.

Die richtige Farbwahl und das Mobiliar

Da man sich im Flur für gewöhnlich nie besonders lange aufhält, kann bei der Farbgestaltung ruhig etwas mutiger vorgegangen werden, um einen bleibenden positiven Eindruck zu hinterlassen. Aufgrund der Tatsache, dass ein Korridor meist etwas dunkler ist, sollte auf allzu dunkle Farben verzichtet werden, um diesen Effekt nicht noch zu verstärken.

Vor allem helle Farben, in Form von Pastelltönen, bieten sich für Wand und Boden an. In langen, schlauchartigen Fluren wird eine farbige Wand an der Kopfseite als besonders angenehmer Akzent empfunden. Zudem sollte dort auf wuchtige Möbel verzichtet werden, die nur unnötig Platz rauben, und stattdessen auf kleinere, besondere Einzelstücke gesetzt werden, die dem Flur auf Anhieb eine persönliche Note verleihen.

Flur Eingang

Das Zusammenspiel von Ästhetik und Funktionalität

Die Schwierigkeit bei der Einrichtung des Flurs besteht darin, auf minimalem Raum eine einladende Optik zu kreieren, während zugleich praktische Anforderungen erfüllt sein müssen, um den nötigen Stauraum zu gewährleisten. Um diesen Spagat zu meistern, empfiehlt es sich, auf Einbauschränke zurückzugreifen, deren Türen sich an die Wandgestaltung sowie Einrichtung nahtlos anpassen und so dezent in den Hintergrund treten, ohne an Funktionalität einzubüßen. Eine andere Variante, die unauffälligen Stauraum bietet, kann eine Zwischendecke darstellen. Diese Möglichkeit bietet sich besonders bei sehr hohen Decken an – und mit Türen oder einem Vorhang versehen, sind Weihnachtsdeko, Zelt und Co. dort zudem vor Staub und Blicken geschützt. Für den Balanceakt von Ästhetik und Funktionalität eignet sich zudem wunderbar eine Sitzbank mit integriertem Stauraum.

Wenn Sie also das nächste Mal Ihre Wohnungseinrichtung verändern wollen, vergessen Sie nicht den Flur – er ist mehr als nur ein Durchgangszimmer.


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Zeitloses Ambiente: So wird Stuck zum echten Hingucker

Zeitloses Ambiente: So wird Stuck zum echten Hingucker

Eines ist sicher: Stuck erzeugt ein unverwechselbares, elegantes Flair und kann jedem Raum seinen ganz besonderen Charme verleihen. Deshalb verwundert es nicht, dass mit Stuck versehene Wohnungen so begehrt wie nie sind. Um jedoch das größtmögliche Potenzial daraus zu schöpfen, kommt es vor allem darauf an, die Deckenverzierungen richtig in Szene zu setzen. Wie das gelingt, erklären wir Ihnen im Folgenden.

Dank richtiger Inszenierung zum Wow-Effekt

So zeitlos Stuck ist, so lang ist auch seine Geschichte. Bereits früh in der Antike haben die plastischen Schmuckornamente als beliebtes Gestaltungselement fungiert und Wände, Säulen, Gewölbe sowie Decken geziert. Hinsichtlich der Pflege des aus Gips, Kalk, Wasser und Sand bestehenden Werkstoffs kann glücklicherweise nicht allzu viel falsch gemacht werden. Frei nach dem Motto „Weniger ist mehr“ reicht gelegentliches Abstauben völlig aus. Vorsicht ist jedoch beim Streichen geboten. Wird Stuck zu häufig gestrichen, verschwinden die filigranen Ornamente schnell unter einer dicken Farbschicht, die nur mithilfe eines Restaurators wieder entfernt werden kann.

Neben der schönen Optik und einfachen Handhabung bezüglich der Pflege weist Stuck  einen sehr praktischen Nutzen im Hinblick auf die Wirkung auf. So gilt für Stuckelemente am Übergang von Wand und Decke, dass der Blick automatisch in die Höhe gelenkt wird, wodurch selbst kleine Räume optisch größer wirken. Um sich diesen Vorteil gekonnt zunutze zu machen, sollte der Stuck entsprechend betont werden.

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Mit indirektem Licht gekonnt Highlights setzen

Da es sich bei Stuck um ein altbautypisches Phänomen handelt und die Decken in der Regel entsprechend hoch sind, ist hierbei wichtig, dass der gesamte Raum genutzt wird. Mit der richtigen Platzierung von Bildern und Mobiliar kann der Blick schnell in Richtung Stuck gelenkt und so die Weitläufigkeit des Raums untermalt werden.

Lichtinstallationen, die nahe der Stuckleisten angebracht sind, können die edlen Wand- und Deckenverzierungen zudem optimal betonen. Darüber hinaus kommen Stuckrosetten, sofern vorhanden, noch besser zur Geltung, wenn die Decke beispielsweise in einem gedeckten Grau gehalten ist. Auf diese Weise kann der weiße Stuck regelrecht strahlen. Das Interessante hierbei: Stuckelemente stehen niemals nur für sich allein, sondern werten den gesamten Raum optisch auf. Je schöner und gepflegter der Stuck also ist, desto stilvoller und edler wirkt das gesamte Ambiente der Wohnung.


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Um diese „Wohlfühltrends“ kommen Sie diesen Sommer nicht herum

Um diese „Wohlfühltrends“ kommen Sie diesen Sommer nicht herum

So viel steht fest: Das Jahr 2020 hat in Sachen Einrichtungstrends einiges zu bieten. Neben Stilen wie Japandi oder auch dem Wiener Geflecht, gibt es in diesem Sommer noch einige weitere Trends, die in den kommenden Monaten ausreichend Inspiration bieten dürften. Damit einem stilvollen Upgrade Ihrer vier Wände nichts mehr im Weg steht, stellen wir Ihnen hier die wichtigsten aktuellen Einrichtungskonzepte vor.

Wabi-Sabi - der Einrichtungsstil aus Fernost

Wer bei Wabi-Sabi an scharfe grüne Paste aus Fernost denken muss, liegt zumindest nicht völlig falsch. Immerhin kommt dieser aktuelle Wohntrend tatsächlich aus Japan. Am Zen-Buddhismus orientiert, punktet Wabi-Sabi vor allem durch Schlichtheit und Authentizität. Das reduzierte Design hat den Vorteil, dass die nötige Ruhe und Entspannung in den eigenen vier Wänden leichter fallen soll. 

Auf Einrichtungselemente, die keine Funktion haben, gilt es zu verzichten, um Harmonie und Wohlbefinden ein großes Stück näher zu kommen. Extravaganz hat beim Wabi-Sabi genauso wenig verloren, wie kräftige Farben. Stattdessen lassen sich im Wabi-Sabi verstärkt Möbel aus natürlichen, nachwachsenden Rohstoffen wie Holz, Wolle oder auch Bambus finden sowie eine tendenziell sanftere Farbpalette, die eher aus Naturtönen besteht. Gerade jetzt im Sommer besticht dieser zen-sationelle Trend durch seine optische Leichtigkeit.

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Mit Feng Shui zu einem harmonischerem Zuhause

Das Gestalten der eigenen Wohnung nach den Feng Shui-Prinzipien hat in diesem Sommer sein Revival! Ziel des Konzepts ist es, eine Wohlfühlatmosphäre zu schaffen, die das sogenannte Chi zum Fließen bringt. Richtig angewandt, soll die aus China stammende Harmonielehre, die übersetzt Wind und Wasser bedeutet, für ein gemütliches Zuhause sorgen. Zudem soll sie sich positiv auf unser Wohlbefinden auswirken – unabhängig davon wie spirituell wir sind. So sollen Farben, Formen oder auch die Platzierung des Mobiliars Auswirkungen haben. Dabei muss nicht die gesamte Wohnung auf das Konzept abgestimmt sein. Bereits kleinere Veränderungen sorgen für ein harmonischeres Gesamtbild. Das Schöne dabei: Feng Shui lässt sich mit sämtlichen Einrichtungsstilen verbinden – egal, ob mediterran, skandinavisch oder Industrial. Möchte man sein Zuhause an den Prinzipien des Feng Shui orientieren, so ist Ordnung ein zentrales Kriterium. Dies bedeutet allerdings nicht nur, dass regelmäßig aufgeräumt werden soll, sondern dass beispielsweise mit geschlossenen Schränken und Sideboards ein aufgeräumter und harmonischerer Gesamteindruck entsteht. 

Jegliche Möbelstücke sollten zudem geschwungene beziehungsweise abgerundete Ecken haben, da alles andere im Feng Shui als zu hart und als nicht fließend empfunden wird. In Kombination mit verschiedenen Lichtquellen, die warme Akzente setzen, entsteht eine freundliche und beruhigende Atmosphäre. Um beispielsweise den „Flow“ konkret in Ihrem Wohnzimmer zu fördern, gäbe es zudem einiges hinsichtlich der Platzierung der Möbel zu beachten. 

Unabhängig davon, wo die einzelnen Möbelstücke stehen, sollte die Mitte des Raumes unbedingt frei bleiben. Um das Gefühl von innerer Sicherheit zu verstärken, ist es im Feng Shui empfehlenswert das Rückenteil der Couch an einer Wand zu platzieren. Ist dies nicht möglich, so kann ein Bücherregal oder Sideboard, das hinter dem Sofa steht, als Raumtrenner fungieren und einen ähnlichen Effekt erzielen.

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Lagom – ein Wohnstil für mehr Glück in den eigenen vier Wänden

Wie auch bei Wabi-Sabi, handelt es sich bei Lagom um ein Einrichtungskonzept, bei dem Einfachheit im Vordergrund steht. Im Gegensatz zu Wabi-Sabi kommt der Trend Lagom jedoch aus Skandinavien, genauer gesagt aus Schweden. Das Interessante hierbei: Ähnlich wie bei „Hygge“, soll dieser Wohntrend gleichzeitig auch ein Lebensgefühl vermitteln, das auf ein inneres Gleichgewicht abzielt und so für mehr Glück und Zufriedenheit sorgen soll. Frei nach dem Motto: Balance is the key. 

Der Name „Lagom“ ist dabei nicht direkt übersetzbar, bedeutet aber in etwa: „genau richtig“ oder auch „nicht zu viel und nicht zu wenig“, woran sich der Einrichtungsstil auch orientiert. Hierbei jedoch immer die goldene Mitte zu finden, ist die Herausforderung, die es im Zuge der Umsetzung dieses Trends zu bewältigen gilt. Generell ist bei Lagom auf eine schlichte Linienführung zu achten, wobei hier stets Qualität über Quantität steht. 

Neben nachhaltigen Materialien aus Leinen, Baumwolle oder auch Holz, wird verstärkt auch auf Stahlelemente oder wertiges Leder gesetzt, um den Look zu vervollständigen. Hinsichtlich der Farbwahl ist es hier entscheidend, innerhalb eines Raumes bei einer „Farbfamilie“ zu bleiben. Mit einer typisch skandinavischen Farbpalette aus Creme-, Rosé- und Blautönen können Sie grundsätzlich nichts falsch machen. In puncto Accessoires sollte man sich ebenfalls am Prinzip der goldenen Mitte orientieren und lieber auf einige wenige Stücke setzen.


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„Mikrolage, Mikrolage, Mikrolage“

„Mikrolage, Mikrolage, Mikrolage“

Lage, Lage, Lage heißt es oftmals im Hinblick auf das vermeintlich wichtigste Kriterium einer Investitionsentscheidung. Keine Frage, der Standortfaktor ist ein entscheidendes Kriterium für eine erfolgreiche Investition, wobei der Fokus dabei häufig auf der Makrolage liegt, wenn es um die Beurteilung einer möglichen Kaufentscheidung geht. Um Standortpotenziale jedoch effizient einschätzen zu können, spielt der Faktor Mikrolage eine mindestens ebenso entscheidende Rolle.

Standortlage frühzeitig richtig bewerten

Während es hinsichtlich der Makrolage darum geht, die Region im Allgemeinen, die Infrastruktur und auch die Wirtschaftskraft zu beurteilen, die Aufschluss über die mögliche Weiterentwicklung der Stadt sowie des Wohnstandorts geben, definiert sich die Mikrolage über die unmittelbare Umgebung des Objekts. Konkret betrifft das die direkte Nachbarschaft, die entsprechende Straße oder auch die Attraktivität der umliegenden Bebauung. Je nach individuellen Präferenzen oder Ansprüchen an die künftige Kapitalanlage sollte die entsprechende Immobilie eingehend geprüft werden.

Zunächst aber spielt es auch eine Rolle, ob die Immobilie zur Eigennutzung oder als Kapitalanlage gekauft werden soll. Handelt es sich beispielsweise um einen Erwerb als Kapitalanlage, so sollte zusätzlich im Vorhinein geplant werden, welche Mieterschicht adressiert werden soll. Sich dies bewusst zu machen, ist hierbei entscheidend. Denn je nach Bedürfnissen des jeweiligen Mieters, kann was für den einen die perfekte Mikrolage ist, bereits das Ausschlusskriterium für den nächsten darstellen. Möchte man beispielsweise an Familien vermieten, so sind Schulen und Kindergärten in der Nähe von Vorteil sowie eine tendenziell eher ruhigere Wohngegend, während hingegen Singles oder Studenten belebtere Wohngegenden bevorzugen, mit kurzen Wegen zu Restaurants, Bars, Cafés oder auch Kinos. Von einem bloßen richtig oder falsch in Sachen Mikrolage kann daher in den meisten Fällen nicht die Rede sein.

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Der Wert der Immobilie steht und fällt mit der Qualität der Mikrolage

Hinsichtlich der Analyse der Mikrolage ist jedoch eines vorwegzunehmen: Den idealen Standort für eine Immobilie wird es vermutlich nicht geben. Es werden immer Kompromisse nötig sein. Dennoch zahlt sich Genauigkeit aus, um frühzeitig eine Immobilie richtig einschätzen zu können. Ist es bereits aufgrund von Unachtsamkeit zu Fehlern gekommen, ist der Ärger später nicht nur groß, sondern auch von Dauer. Immerhin kann eine Immobilie nicht einfach versetzt werden, wenn einem die in der Nähe gelegene Straßenkreuzung oder Bar später doch zu laut ist.

Eine Frage, die Sie sich zudem stellen sollten, wenn es sich um die Analyse der Mikrolage eines Objekts handelt, ist unter anderem, inwiefern ausgebaute Straßen und eine schnelle Anbindung an Autobahn oder das Stadtzentrum vorhanden sind. Doch auch die Qualität der Verkehrsanbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln sowie die Qualität der dortigen Infrastruktur generell in puncto Supermärkte, Gastronomieangebote, Ärzte, Schulen oder auch Kitas gilt es zu beurteilen. Wie es um Lärm und Luftemission steht sowie um das etwaige Vorhandensein von Grünflächen, Kultur- und Freizeitangeboten, das sollte in die Analyse ebenfalls einbezogen werden. Zudem kann es sinnvoll sein, die direkte Mietsteigerungsentwicklung vor Ort zu prüfen sowie die Altersstruktur und den Arbeitslosenanteil in der Nachbarschaft.

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Doch nicht nur die derzeitige Mikrolage sollte genau unter die Lupe genommen werden. Denn wie bei der Makrolage muss berücksichtigt werden, dass sich die Mikrolage mitunter stark wandeln kann: Gibt es mittel- und langfristige Planungen der dortigen Kommunen und in welche Richtung wird sich dadurch das jeweilige soziale und infrastrukturelle Umfeld entwickeln? All dies sind Faktoren, die unbedingt vor dem Kauf in Augenschein genommen werden sollten, um ein böses Erwachen zu einem späteren Zeitpunkt zu vermeiden.


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Berlin-Pankow – Wohnungen in attraktiver Lage kaufen

Berlin-Pankow – Wohnungen in attraktiver Lage kaufen

Zusammen mit dem Prenzlauer Berg und Weißensee bildet Pankow einen Bezirk der Superlative: Mehr als 400.000 Menschen leben dort. Für sich allein genommen wäre es die 16.-größte Stadt Deutschlands. Während jahrelang besonders der Prenzlauer Berg als Szeneviertel im Fokus vieler Berliner und Nichtberliner stand, haben sich jedoch auch die anliegenden Kieze in und um Pankow gewandelt.

Wo Natur mit Großstadtflair verschmilzt

Der einst vor allem bei Singles und Studenten beliebte Stadtteil Pankow, erfährt mittlerweile auch durch Familien einen immer größeren Zuwachs. Kein Wunder, schließlich vereint Pankow neben dem Szeneviertel Prenzlauer Berg doch zahlreiche Grünanlagen und Seen in Alt-Pankow und Weißensee, wobei sich zentrumsnahe Wohnlagen im Grünen generell einer zunehmenden Beliebtheit erfreuen.

Nach Natur und Grünanlagen muss man in Pankow nicht lange suchen. Pankow gilt mit seiner Vielzahl an Parks und Grünflächen als eine Idylle mitten in Berlin. Darüber hinaus tragen die vielen schönen Baudenkmäler sowie die gute Anbindung durch den öffentlichen Nahverkehr zur Attraktivität Pankows bei. Obwohl Pankow selbst größtenteils recht ruhig gelegen ist, ist der Großstadtflair Berlins nie fern. So ist man beispielsweise mit der Kastanienallee in unmittelbarer Nähe nur wenige Gehminuten vom Stadttrubel entfernt.

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Große Potenziale für Immobilieninvestments in Berlin-Pankow

Die Kastanienallee ist eine knapp einen Kilometer lange Flaniermeile, die sich vor allem durch ihre Restaurants, kleinen Cafés, Bars und Boutiquen auszeichnet. Auch durch ihre Vielzahl an kulturellen Angeboten, darunter etliche Galerien, bildet die Allee den Anziehungspunkt Pankows. Die kleinen, oftmals unscheinbaren Läden, in denen es viel zu entdecken gibt, laden zum Stöbern ein und lassen die Kastanienallee zu einer der lebendigsten Straßen Berlins werden. Doch auch die nördlicheren Lagen Pankows haben aufgeholt, sodass für das hippe Café an der Ecke oder das nächste Restaurant mit Erlebnischarakter nicht mehr erst bis in den Prenzlauer Berg gefahren werden muss.

Wer in Pankow wohnt profitiert von einer hohen Lebensqualität, die die Verschmelzung von Natur und urbanem Lebensgefühl bietet. Unabhängig von der generell positiven Preisentwicklung innerhalb Berlins ist auch bei dem einst eher im unteren Segment gelegenen Pankow mit einem deutlichen Wertzuwachs in den nächsten Jahren zu rechnen. Dabei zeichnet sich vor allem eine große Nachfrage nach hochwertigem Wohnraum im zentral gelegenen Pankow ab. Derlei herausragende Oasen in einer belebten Großstadt sind nicht nur ideal für Selbstnutzer. Besonders für Kapitalgeber, die an langfristigen Investments interessiert sind, bieten Objekte in Lagen wie dieser etliche attraktive Potenziale.

Als Projektentwickler mit dem Fokus in der Bestandsentwicklung wohnwirtschaftlich geprägter Immobilien in zentralen Lagen Berlins, haben wir den aufstrebenden Bezirk ebenfalls für uns entdeckt und freuen uns über insgesamt vier aktuelle Altbau-Projekte im Herzen Pankows. Die charmanten Wohnungen warten nur darauf bewohnt zu werden und bieten dabei die optimale Grundlage für einen individuellen Selbstausbau. Sehen Sie selbst – wir freuen uns von Ihnen zu hören: Jetzt Immobilien in Pankow entdecken!


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Altbausanierung – die 7 häufigsten Irrtümer

Altbausanierung – die 7 häufigsten Irrtümer

Etliche Bauherren schrecken vor einer Altbausanierung zurück. Dies liegt vor allem an einer Vielzahl von Vorurteilen und Mythen. Dass Sanierungen im Altbau ineffektiv, teuer und langwierig seien, das hält sich genauso hartnäckig wie viele weitere Aussagen, die nach wie vor im Umlauf sind. Wir klären sieben davon auf.

1. Denkmalgeschützte Häuser können nicht energetisch saniert werden

Bei Altbauten, die vollständig oder teilweise unter Denkmalschutz stehen, sind Sanierungen zwar aufwendiger, aber dennoch möglich. Bei einer zu erhaltenden Fassade ist eine Innendämmung sehr sinnvoll. Indem alte Fenster durch moderne Isolierglasfenster ausgetauscht werden, die der vorherigen Optik entsprechen, kann so leicht die Energiebilanz verbessert werden, ohne den historischen Charme einbüßen zu müssen.

2. Zuallererst muss die Fassade gedämmt werden

Dass bei einer Altbausanierung zuerst die Dämmung erfolgen muss, ist ein Mythos. Viel wichtiger ist es, zunächst festzustellen, ob eine Fassadendämmung effektiv ist. Eine generelle Pflicht gibt es jedoch nicht. Wenn bei den anstehenden Vorhaben allerdings mehr als zehn Prozent der Fläche neu verputzt werden, sind Eigentümer dazu verpflichtet, die Fassade nach den Vorgaben der Energieeinsparverordnung zu dämmen.

3. Alternative Heizsysteme lohnen sich im Altbau nicht

Dass bei einer Altbausanierung zuerst die Dämmung erfolgen muss, ist ein Mythos. Viel wichtiger ist es, zunächst festzustellen, ob eine Fassadendämmung effektiv ist. Eine generelle Pflicht gibt es jedoch nicht. Wenn bei den anstehenden Vorhaben allerdings mehr als zehn Prozent der Fläche neu verputzt werden, sind Eigentümer dazu verpflichtet, die Fassade nach den Vorgaben der Energieeinsparverordnung zu dämmen.

4. Individuelle Wohnwünsche können im Altbau nicht realisiert werden

Anders als beim Neubau, bei dem der Grundriss erst festgelegt wird, ist diese Grundlage beim Altbau bereits gegeben. Je nach Aufbau des Hauses ist durch eine Entkernung des Innenraums jedoch in den allermeisten Fällen möglich, den Wunschgrundriss im Nachhinein noch umzusetzen. Da diese Umbaumaßnahmen im Altbau etwas komplizierter ausfallen können, sollten sie von einem Fachplaner begleitet werden.

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5. Aus einem Altbau kann kein Effizienzhaus werden

Durch eine nachträgliche Wärmedämmung sowie eine Optimierung von Heizung und Fenstern kann sogar Passivhausstandard erreicht werden. Welcher Energiestandard im Einzelfall genau erreicht wird, hängt vor allem von der Dicke der Dämmung ab. Zudem sind die konstruktiven Voraussetzungen hierbei entscheidend und müssen im Zweifel geschaffen werden.

6. Energetische Altbausanierungen werden kaum vom Staat unterstützt

Dieses Vorurteil ist absolut falsch. Altbaubesitzer, die ihr Haus energetisch sanieren wollen, können finanzielle Unterstützung beantragen. Für Vorhaben wie diese bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zinsgünstige Kredite oder Zuschüsse, beispielsweise das Förderprogramm „Energieeffizient Sanieren“. Gefördert werden sowohl Komplettsanierungen als auch Einzelmaßnahmen. Förderfähig sind unter anderem die Dämmung von Außenwänden und Dachflächen, der Austausch der Heizung sowie der Einbau einer Lüftungs- oder Photovoltaikanlage.

7. Eine Sanierung im Altbau führt zu Schimmelbildung

Bei einer energetischen Sanierung werden mögliche undichte Stellen verschlossen mit dem Ziel, weniger Energie entweichen zu lassen und so Kosten einzusparen. Sollte der Luftaustausch eingeschränkt sein, kann es zu einer erhöhten Feuchtigkeit und schlimmstenfalls zu Schimmelbildung kommen. Durch eine fachgerechte Ausführung der Sanierungsmaßnahme und einem anschließenden wirkungsvollen Lüftungskonzept lässt sich dies jedoch leicht verhindern und so zudem für ein besseres Raumklima sorgen.


Altbauwohnung Hausansicht

Die Altbauwohnung – eine Investition mit Zukunft?

Die Altbauwohnung – eine Investition mit Zukunft?

Zwei Monate lag Berlin im Dornröschenschlaf: Der Corona-Lockdown hat aus der einst pulsierenden Metropole zeitweise nahezu eine Geisterstadt gemacht. Inzwischen ist das Leben jedoch zurückgekehrt und viele, die länger in ihrem (gemieteten) Wohnzimmer sitzen mussten, fragen sich, ob jetzt der Zeitpunkt für die erste eigene Wohnung gekommen ist.

Andererseits ist der Corona-Schock bei Weitem nicht verdaut: Ob Kurzarbeit, Existenzsorgen oder drohende Arbeitslosigkeit, die Krise warf und wirft viele gesellschaftliche Fragen und Ängste auf. Auch an der Börse waren die Auswirkungen deutlich zu spüren. Der DAX fiel zwischenzeitlich sogar unter die Marke von 10.000 Punkten, mit der Konsequenz, dass viele Investoren Wertverluste ihrer Anlagen verkraften müssen. Ob der derzeitige Aufwärtstrend anhält, ist noch unklar. Wie können die Berliner ihr Kapital in dieser turbulenten Zeit noch gewinnbringend investieren?

Steigender Bedarf, sinkendes Angebot

Wer aktuell investieren will, sollte sich eingehend mit einer vermieteten Wohnung als Kapitalanlage befassen. Die Verkaufspreise von Berliner Wohnimmobilien sind in den vergangenen Jahren gewachsen und auch in Krisenzeiten zumindest stabil geblieben. Ein Grund dafür besteht im anhaltenden Zuzug und Bevölkerungswachstum der Hauptstadt.

Besonders Altbauwohnungen profitieren von diesem Megatrend. Dort trifft steigende Nachfrage auf sinkendes Angebot: Hochwertige Altbauwohnungen aus der Zeit um die Jahrhundertwende oder auch aus der klassischen Moderne werden immer mehr zur Rarität. Das spiegelt sich in der Preis- und Wertsteigerung wider. Auch der Fakt, dass sogar in Zeiten der Corona-Krise viele Eigennutzer Altbauimmobilien in Berlin kaufen, unterstreicht die hohe Nachfrage nach dieser Wohnungsform. Mit der passenden Immobilie dürfte es also nicht allzu schwerfallen, die Wohnung über Jahrzehnte hinweg dauerhaft zu vermieten. Vor diesem Hintergrund kann es deshalb sinnvoll sein, eine Altbauwohnung als Kapitalanlage zu erwerben.

Altbauwohnung Hausfassade berlin

Nachhaltiger wohnen

Nicht jede Altbauwohnung ist gleich ein solides Investment oder gar ein Juwel. Um eine langfristig positive Wertentwicklung zu erreichen, sollte beim Kauf auf die Nachhaltigkeit der Immobilie geachtet werden. Der ökologische Fußabdruck ist ein wichtiges Kriterium. Besonders im Segment der Altbauimmobilien gibt es sowohl regelrechte CO2-Schleudern als auch Objekte, die energetisch auf dem Niveau von Neubauwohnungen sind. Kaufinteressenten sollten daher einen genauen Blick auf die Qualität der Dämmung von Außenfassaden und Fenstern sowie die Beschaffenheit der Heizungsanlage werfen. Auf diese Weise sind Altbauwohnungen auch an Vertreter der jüngeren Generationen vermietbar, die besonderen Wert auf Nachhaltigkeit legen.


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Neue Wohntrends – von „Japandi“ bis „Wiener Geflecht“

Neue Wohntrends – von „Japandi“ bis „Wiener Geflecht“

Wie in der Mode gibt es auch beim Einrichten schon längst nicht mehr nur den einen Stil. Neben den bekannten Trends lassen sich hin und wieder neue Einrichtungsstile ausmachen. Begriffe wie „Japandi“ oder „Wiener Geflecht“ sagen Ihnen nichts? Wir erklären, was es damit auf sich hat und welche Wohntrends 2020 darüber hinaus für uns bereithält.

Japandi: Weniger ist mehr

Was zunächst sehr konträr wirken mag, kann richtig kombiniert schnell ein harmonisches Gesamtbild ergeben. Der neueste Wohntrend ist ein Mix aus japanischen und skandinavischen Elementen – kurz: Japandi. Anders als der skandinavische Einrichtungsstil, der mit seinem kühlen und minimalistischen Design bereits seit Jahren beliebt ist, zeichnet sich der japanische Stil durch die Verwendung natürlicher Materialien sowie eine reduzierte Ästhetik aus. Die Kombination beider Stile ergibt ein Zuhause im cleanen Look, das dennoch Wärme und Behaglichkeit ausstrahlt.

Beim Japandi spielt Understatement eine zentrale Rolle, Möbel und Formen sind schlicht und filigran. Um das Wohnumfeld nicht zu überladen und die Eleganz zu wahren, werden Accessoire- und Deko-Highlights stets nur sehr rar eingesetzt. Der Stilmix bietet viel Spielraum durch die Verwendung verschiedener Materialien – sowohl helles, für den Skandi-Stil übliches Holz als auch die im japanischen Einrichtungsstil geläufigen dunkleren Holzarten sowie Bambus können nach Belieben kombiniert werden.

Passend zum Wohntrend Japandi erfreuen sich Papier- und Furnierleuchten einer immer größeren Beliebtheit. Dabei wirkt das warme und diffuse Licht, das von ihnen ausgeht, beruhigend.

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Wiener Geflecht – zeitlos und nachhaltig

Das knapp 200 Jahre alte Design des Wiener Geflechts feiert in diesem Jahr in unseren vier Wänden sein Revival. Als Wiener Geflecht bezeichnet man Möbelstücke, die mit aus Rattan geflochtenen Elementen versehen sind. Typisch sind diese Elemente beispielsweise bei Sitzbespannungen von Stühlen, Lampenschirmen, Schranktüren, Kommoden oder auch als Kopfende eines Betts. Das verwendete Rohrgeflecht ist sehr vielseitig und zudem nachhaltig, da das Material von der schnell nachwachsenden Rattanpalme stammt. Je nach Vorliebe können die Möbelstücke sowohl mit älteren als auch mit modernen Möbeln ideal kombiniert werden, wobei das Endergebnis entweder klassisch schick oder sehr aufregend anmuten kann. In jedem Fall verleiht das Wiener Geflecht Ihrem Zuhause jedoch ein zeitloses und luftiges Flair.

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Textiltrends für 2020

2020 halten zudem zwei aus der Mode bekannte Textilarten Einzug: Es ist die Rede von Cord und Samt. Ersterer eignet sich nicht nur hervorragend für Bekleidung, sondern mindestens genauso gut als Bezugsstoff für Sessel, Sofas und Polsterstühle. Wer auf Eleganz Wert legt, greift zu Samt statt Cord. Kombiniert mit Marmor oder Messing lässt der weiche Stoff das entsprechende Zimmer in einem edlen Look erscheinen.

Fest steht: In diesem Jahr darf es einrichtungstechnisch von schlicht bis gewagt in den eigenen vier Wänden zugehen. Viel Spaß beim Ausprobieren und Austoben in Ihrem Zuhause!