Altbauimmobilien: Von der Essgelegenheit zur Traumküche

Altbauimmobilien: Von der Essgelegenheit zur Traumküche

Die Küche gilt als Lebensmittelpunkt für Familie und Freunde. Aber was ist auf dem Weg zur eigenen Traumküche zu beachten? Design und Ästhetik spielen neben der passenden Farbgebung natürlich eine zentrale Rolle. Gleichzeitig sollte die Küche funktional sein. Damit Optik und Funktionalität Hand in Hand gehen, sollten drei Aspekte beherzigt werden, um typische Einrichtungsfehler zu vermeiden.

1. Das richtige Küchenlayout für eine effiziente Raumnutzung

Das Küchenlayout sollte stets auf den Grundriss der Wohnung abgestimmt werden, um eine effiziente Raumnutzung zu gewährleisten. Bei kleineren Wohnungen eignen sich daher vor allem Küchenzeilen. Diese sollten allerdings nicht länger als fünf Meter sein, da andernfalls die Wege zwischen Herd, Spüle und Kühlschrank zu weit werden. Sofern der Platz es zulässt, stellt die L-Form eines der beliebtesten Küchenlayouts dar, da bei der richtigen Anordnung effiziente Wege entstehen. Besonders funktional ist zudem die U-förmige Küche, die sich für jeden größeren Raum eignet und durch eine optimale Aufteilung der Geräte und des Stauraums auch Großfamilien oder Wohngemeinschaften einen reibungslosen Ablauf beim Kochen ermöglicht.

2. Mit der richtigen Farbwahl zum zeitlosen Design

Nach der Wahl eines geeigneten Layouts sollte die Farbgebung bei der Küchenplanung in den Fokus rücken. Für eine zeitlos wirkende Küche empfiehlt es sich, auf dezente Farben zu setzen, beispielsweise Weiß oder Grau, aber auch Holz- und Steintöne eignen sich gut. Bei Bedarf kann eine passende Wandfarbe für den gewünschten farbigen Akzent sorgen. Für eine einheitliche Optik sollten die Türgriffe und Schrankfronten zudem aufeinander abgestimmt werden. Prinzipiell ist es jedoch ratsam, nicht nur geschlossene Schränke, sondern auch offene Regale anzubringen. Dies hat den Vorteil, dass zum Beispiel auf Kaffee, Gewürze und Öl schneller zugegriffen werden kann, zudem wirkt die Küche durch Regale optisch größer.

3. Qualität bei Küchenausstattung berücksichtigen

Auf der Suche nach der passenden Arbeitsfläche dürfte schnell auffallen, dass etliche Materialien zur Auswahl stehen, die je nach den Bedürfnissen des Benutzers mehr oder weniger gut geeignet sind. Neben Granit und Marmor sind Arbeitsflächen aus Holz oder pflegeleichtem Kunststoff ebenfalls sehr beliebt. Besonders wichtig ist es, bei der Auswahl des Materials auf die Robustheit und Hitzebeständigkeit zu achten, wobei die Qualität an erster Stelle stehen sollte, um zu gewährleisten, dass einem die Küche auch lange erhalten bleibt.

Da sich die schweren Schränke und die Anschlüsse in der Küche nur schwer verrücken beziehungsweise verlegen lassen, sollten Fehler bei der Küchenplanung vermieden werden. Eine virtuelle Küchenplanung mit einem entsprechenden Experten ist ratsam, um rechtzeitig die Grundlage für einen idealen Mix aus Funktionalität und Wohlfühlfaktor zu schaffen.


Lohnt sich der Kauf einer Eigentumswohnung in Berlin noch?

Lohnt sich der Kauf einer Eigentumswohnung in Berlin noch?

Zehn Prozent – so hoch fiel der Preiszuwachs für Eigentumswohnungen in Berlin allein im Verlauf des Jahres 2018 aus. Vor diesem Hintergrund ist die Frage durchaus legitim, ob der Eigentumserwerb aktuell überhaupt noch sinnvoll ist, oder ob Kaufinteressenten vielleicht besser ein paar Jahre abwarten sollten. Für die wirtschaftliche Beurteilung eines Immobilienkaufs sind allerdings noch zahlreiche weitere Faktoren wichtig, wie die folgenden drei Punkte zeigen:

1. Günstige Kredite erleichtern den Erwerb

Die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) sorgt dafür, dass Baukredite aktuell so günstig ausfallen wie selten zuvor. Zahlen des Baufinanzierers Interhyp zufolge bewegt sich das Zinsniveau für eine Finanzierung mit zehnjähriger Sollzinsbindung aktuell bei 0,94 Prozent per annum. Zum Vergleich: Anfang des Jahres 2010 lag der entsprechende Wert noch bei etwa 4,2 Prozent. Auf den Zeitraum von zehn Jahren hochgerechnet fallen für eine Wohnung im Wert von 300.000 Euro beinahe 100.000 Euro weniger Zinsen an. Wie lange diese niedrigen Zinsniveaus noch anhalten werden, hängt von zahlreichen weltpolitischen und -wirtschaftlichen Faktoren ab. Es ist nicht abzusehen, ob sich in einigen Jahren die Vorzeichen umkehren. Wer jedoch noch im aktuellen Zinsumfeld einen Kredit abschließt, sichert sich die günstigen Konditionen auch bei einem Anstieg des allgemeinen Zinsniveaus.

2. Immobilien sind ein wichtiger Punkt bei der Vermögensbildung

Lange Zeit war es auch in Berlin erschwinglicher zu kaufen, anstatt zur Miete zu wohnen: Ein direkter Vergleich zwischen dem Kapitaldienst für einen Wohnimmobilienkredit und der Jahresnettokaltmiete fiel zugunsten von ersterem aus. Inzwischen hat sich dies dem Analysehaus Empirica zufolge jedoch gewandelt: Während für den Eigentumserwerb in Berlin im Schnitt 38,5 Prozent des Haushaltseinkommen benötigt werden, fallen für eine gleich große Mietwohnung lediglich 22,9 Prozent des Einkommens an. Eines muss dabei jedoch bedacht werden: Diese 38,5 Prozent tragen direkt zur Vermögensbildung und zur Altersvorsorge bei – während Mieterinnen und Mieter auf andere Art und Weise vorsorgen müssen. Wenn beispielsweise 20 Prozent des Einkommens zur Seite gelegt werden sollen, bleibt unterm Strich weniger frei verfügbares Kapital für die schönen Dinge des Lebens.

3. Berlin holt im deutschen und internationalen Vergleich noch auf

Keine Frage: Wer vor 10 oder 20 Jahren eine Eigentumswohnung in Berlin gekauft hat, kann sich glücklich schätzen. Es ist wahrscheinlich, dass die Preise in den 2020er Jahren nicht mehr mit derselben Dynamik ansteigen werden. Im direkten Vergleich mit Frankfurt am Main, Hamburg und München ist die Bundeshauptstadt jedoch nach wie vor erschwinglich. In München beispielsweise fallen die Quadratmeterpreise dem Portal immowelt.de zufolge doppelt so hoch aus wie in Berlin. Hier besteht also durchaus noch Luft nach oben.

Gleichzeitig verzeichnet Berlin sowohl in der Wirtschaft als auch beispielsweise in der Hotellerie und im Tourismus deutlich stärkere Zuwächse als die anderen deutschen Metropolen. Immer häufiger wird die Stadt in einem Atemzug mit den europäischen Weltstädten Paris, London oder Rom genannt und zieht zahlreiche Neuankömmlinge an. Dies hat zur Folge, dass die Nachfrage nach Wohnraum in den kommenden Jahren deutlich steigen wird – und damit besteht auch eine ideale Grundlage für langfristig positive Preisentwicklungen.


Von Altbau bis Platte: Den passenden Baustil für sich finden

Von Altbau bis Platte: Den passenden Baustil für sich finden

Gründerzeit, Fabrik-Loft oder Bauhaus: Auf der Suche nach der richtigen Immobilie begegnet man vielen verschiedenen Baustilen – vor allem in Berlin.  Von den strengen Linien der 1950er-Jahre über verspielte Rundungen des Jugendstils bis hin zum Fassadenprunk des Historismus lassen sich je nach Gegend in der Hauptstadt etliche Architekturstile bewundern. Doch wie und vor allem wo findet man den passenden Baustil für sich und worauf sollte man achten?

Berlins wichtigste Baustile – gestern und heute

Die heutzutage so begehrten Altbauviertel Berlins entstanden in der Gründerzeit um 1900 aufgrund des großen Zuzugs von Arbeitern infolge der Industrialisierung. Erstaunlich: Die schicken Häuserblöcke mit Hinterhöfen waren ursprünglich als Arbeiterquartiere errichtet worden. Wohnbauten aus der Gründerzeit zeichnen sich durch ihre hohen, mit Stuck verzierten Fassaden und Decken sowie durch Erker aus. Sie sind in Prenzlauer Berg noch an beinahe jeder Straßenecke zu sehen, denn dort befindet sich das größte zusammenhängende Gründerzeitviertel Deutschlands.

 

Durch die weiterhin starke Bevölkerungszunahme wurden bis 1920 zentrumsnahe Gebiete Berlins mit Mietskasernenblöcken verdichtet. Zu den Wohnhäusern im Stil der Gründerzeit kamen Häuser im Jugendstil hinzu, die Verzierungen mit floralen Ornamenten, hohe Fenster und prächtige Hauseingänge aufweisen. Musterbeispiele für den Jugendstil können vor allem in Charlottenburg und in den Hackeschen Höfen in Mitte bestaunt werden.

Die modernen Goldenen Zwanziger

In den 1920er- und 1930er-Jahren wich der verschnörkelte Jugendstil dann der Berliner Moderne, deren Baustil heutzutage jedes vierte Wohnhaus in Berlin prägt. Gebäude dieses Architekturstils sind vor allem an der Zeilenbebauung mit Grünanlagen erkennbar sowie durch glatte, schmucklose Putzfassaden. Wohnbaugesellschaften ließen hierzu hauptsächlich außerhalb des S-Bahn-Rings Großsiedlungen entstehen, die sich durch mehr Licht und Grün deutlich von den Mietskasernen mit ihren dunklen Hinterhöfen abhoben. Die Hufeisensiedlung Britz und die Großsiedlung Siemensstadt sind typische Wohnbauten dieser Epoche.

 

Nach dem Bau der Mauer galten Plattenbauten als bevorzugter Architekturstil in Berlin – Wohnen sollte so effizient und funktional wie möglich werden. Daher wurden Altbauten vernachlässigt und sogar abgerissen, um Platz für die neuen Ideen der Planer zu schaffen. Beispiele für Plattenbauten lassen sich hauptsächlich an den Stadträndern im Westen oder auch in der Rollbergsiedlung in Neukölln wiederfinden.

 

Inzwischen können sich allerdings nur noch wenige Berliner dafür begeistern, „in die Platte“ zu ziehen. Der Geschmack und auch die Ansprüche vieler Hauptstädter haben sich gewandelt: Anstatt der reinen Funktionalität steht wieder eine hohe Lebensqualität im Mittelpunkt. Was die Einflüsse der verschiedenen Epochen betrifft, wird dabei heutzutage auch experimentiert und kombiniert. Der Fachbegriff dafür: Eklektizismus.

Die richtige Bau-Epoche für sich finden

Bevor man sich auf einen Baustil festlegt, sollte vorab abgewogen werden, worauf der Fokus bei der idealen Immobilie liegen sollte, denn der Baustil einer jeden Epoche birgt sowohl Vor- als auch Nachteile. Während die Bauten der Gründerzeit und des Jugendstils mit ihren hohen Decken, Stuck und Dielen für einen unverwechselbaren Altbaucharme sorgen, kann sich der ein oder andere möglicherweise dennoch nicht mit der Hellhörigkeit dieser Wohnhäuser anfreunden. Neuere Bauten weisen zwar eine niedrigere Raumhöhe auf, überzeugen hingegen durch ihren modernen Charakter, die gut geschnittene Wohnraumaufteilung sowie durch eine deutlich bessere Wärme- und Lärmdämmung.

 

Auf der Suche nach dem geeigneten Baustil für sich spielt zudem die Wunschlage des nächsten Eigenheims eine zentrale Rolle. So lassen sich Wohnbauten der Gründerzeit häufig in beliebten Innenstadtkiezen wie Prenzlauer Berg, Kreuzberg oder Friedrichshain vorfinden. Wohingegen Wohnungen mit mehr Grün eher etwas abseits des Zentrums anzutreffen sind, beispielsweise in den Bauten der Berliner Moderne.

 

Daher ist es empfehlenswert sich zunächst in den entsprechenden Vierteln ausgiebig umzuschauen, um nicht nur etwaige Baustile, sondern auch die Umgebung näher kennenzulernen und so die für sich beste Entscheidung treffen zu können.


SMART HOME im Altbau – so werden die eigenen vier Wände noch intelligenter

SMART HOME im Altbau – so werden die eigenen vier Wände noch intelligenter

Aktuell findet man in jedem sechsten deutschen Haushalt Smart-Home-Produkte. Prognosen gehen davon aus, dass bis 2020 sogar jede zweite deutsche Haushalt mindestens ein digitales Helferlein nutzt. Auf der diesjährigen Technikmesse CES wurden etliche Innovationen vorgestellt, die das Smart-Living auf eine neue Ebene bringen – auch wenn sie mitunter etwas kostspielig sind. Drei dieser smarten Lösungen stellen wir Ihnen hier vor.

Erstens: Ein wirklich intelligenter Saugroboter

Sprachassistenten wie Alexa und Co. gehören an sich nicht mehr zu den Neuheiten der Smart-Home-Szene. Neu ist allerdings, dass sie nun auch in etlichen Smart-Home-Produkten bereits integriert sind. Beispielsweise können die Saugroboter der neuen Generation bequem per Stimme gesteuert werden. Hinzu kommen zahlreiche weitere Neuerungen: Auch wenn Staubsaugroboter zu den Smart-Home-Produkten gezählt werden, waren die meisten von ihnen bislang leider nicht sonderlich intelligent. Bisweilen lassen die Navigation und Interaktivität älterer Modelle zu wünschen übrig. Da bringt auch die beste Saugkraft nichts. Die meisten günstigen Staubsaugroboter nutzen das Zufallsprinzip. Trifft der Roboter auf ein Hindernis, dreht er sich und fährt in eine zufällige Richtung weiter. Die Idee dahinter: Irgendwann ist der Roboter überall mindestens einmal gewesen. Dass das deutlich effizienter geht, ist klar.

Die neuesten Modelle vermessen mithilfe einer Kamera die gesamte Wohnung und „wissen“ dadurch jederzeit, wo genau sie sich gerade befinden, bereits waren und wo sie noch hinmüssen. Mittlerweile ist es zudem möglich, die Saugroboter mit anderen Smart-Home-Systemen zu verbinden. Dann stellt der Roboter beispielsweise das Saugen ein, wenn Sie einen Telefonanruf erhalten, oder wenn Sie das Haus verlassen, beginnt der Roboter mit seiner Arbeit.

Zweitens: Die smarte Video-Türklingel

Damit Sie in den Genuss aller Features des Saugroboters kommen, bietet sich die Installation einer smarten Türklingel an. Sollte jemand klingeln, pausiert der Roboter, damit Sie den Gast nicht überhören. Oder aber Sie erhalten einen Videoanruf auf dem Smartphone.

Das funktioniert sowohl wenn Sie zu Hause und mit dem WLAN verbunden sind als auch von außerhalb, sodass Sie einem Paketboten die Tür öffnen oder Ihre Kinder nach der Schule ins Haus lassen können. Selbst als Sicherheitskamera eignet sich eine smarte Türklingel: Sobald sich eine Person im Sichtfeld der Kamera befindet, erhalten Sie eine Push-Nachricht. Darüber hinaus werden sämtliche Aktivitäten lokal auf einer Speicherkarte aufgezeichnet.

Drittens: Wie aus der Lichtsteuerung ein Sicherheitsgarant wird

Eine smarte Lichtsteuerung ist grundsätzlich nichts Neues. Dabei kann Philips Hue mehr als die gängigen Lichtsteuerungssysteme, mit denen Sie beispielsweise per Sprachbefehl die passende Lichtstimmung für jeden Anlass einstellen können. Denn das intelligente System simuliert beispielsweise während des Urlaubs die Anwesenheit des Hausherren, um so potenzielle Einbrecher abzuschrecken. Darüber hinaus kann das Lichtsystem mit einem smarten Türsensor kommunizieren: Sobald jemand unberechtigterweise die Eingangstür öffnet, werden die Wohnräume in grelles rotes Licht getaucht.

Welche Smart-Home-Lösung unbedingt in die eigenen Vier Wände gehört und worauf man getrost verzichten kann, dürfte von den allermeisten Mietern und Eigentümern unterschiedlich beantwortet werden. Schließlich handelt es sich dabei um eine Frage des Lifestyles und des persönlichen Geschmacks. Fest steht jedoch: die wachsende Anzahl an Smart-Home-Angeboten sorgt dafür, dass wir zukünftig noch individueller wohnen werden.


Italien an der Spree – so verleihen Sie Ihrer Wohnung mediterranes Flair

Italien an der Spree – so verleihen Sie Ihrer Wohnung mediterranes Flair

Ob Mode, Automobile oder auch Inneneinrichtung – Italien gilt als der Inbegriff guten Geschmacks. Das Label „Made in Italy“ steht häufig für Tradition und Handarbeit in entsprechender Qualität. Davon lassen sich auch hierzulande immer mehr Menschen inspirieren: Mit den richtigen Farben und Einrichtungsgegenständen können Sie sich ganz leicht ein Stück Italien nach Hause in die Spreemetropole holen.

Italienisches Ambiente in den eigenen vier Wänden

Eine typisch italienische Einrichtung wirkt grundsätzlich warm und lebhaft – jedoch ohne allzu grelle Akzente. Um dieses Wohngefühl in den eigenen vier Wänden zu kreieren, sollte auf natürliche Farben und Materialien gesetzt werden. Bei der typischen Farbskala treffen Erdtöne und Sandfarben aufeinander. Dabei wird das Pigment Ocker gern gesehen, wobei die Facetten von Gelbtönen über Orange und Rot bis hin zu Braun reichen können.

Der italienische Landhausstil ist vor allem durch Naturmaterialien geprägt. Daher können Sie bedenkenlos verstärkt auf ein Interieur aus Rattan, Holz oder auch Stein zurückgreifen. Dabei kann es sich um Sofas aus dunklem Flechtwerk handeln, die mit cremefarbenen Auflagen und Kissen versehen sind oder aber auch um Fliesen aus Naturstein.

Massivholzmöbel sorgen für klassisches italienisches Flair, wobei in Italien vor allem das Holz des Olivenbaums genutzt wird. Beim Möbelbau ebenfalls beliebt sind Pinien- und Walnussholz.

Wichtig: Auf die Details kommt es an

Geeignete Akzente können beispielsweise mit Lavendel in Gefäßen aus Terracotta oder auch mit wallenden Vorhängen in Cremefarben gesetzt werden, die zudem einen angenehmen Kontrast zu Massivholzmöbeln bilden. Bei der Wahl der Stoffe eignen sich Leinen und Baumwolle, die den Vorteil haben, auch im Sommer angenehm kühl und luftig zu bleiben. Bereits seit der Antike werden kunstvolle Mosaike in Italien sehr geschätzt. Heutzutage werden sie gerne ins Design integriert, beispielsweise in dekorative Beistelltische.

Wem der italienische Landhausstil nicht zusagt, kann sich an dem Stil Apuliens bedienen. Im Süden Italiens stehen hellere Farben in Form von weißen Möbeln im Vordergrund sowie unbehandeltes Holz und Naturstein.

Mehr über die Einrichtung mit nachhaltigen und nachwachsenden Rohstoffen, können Sie hier nachlesen.

Unser Rat: Achten Sie bei aller Fantasie darauf, Ihre Wohnung nicht mit dekorativen Elementen zu überladen. Damit Ihre vier Wände italienischen Charme versprühen, kommt es auf Details an. Verlassen Sie sich also auf Ihre Kreativität – denn letztlich sind Sie selbst Ihr wichtigster Kritiker.


Farbe bekennen: Wie moderne Farbkonzepte das Wohngefühl steigern

Farbe bekennen: Wie moderne Farbkonzepte das Wohngefühl steigern

Neben dem Mobiliar und den Accessoires tragen auch Wandfarben maßgeblich zur Wirkung eines Wohnraums bei. Während in anderen Ländern bei den eigenen vier Wänden deutlich stärker mit Farbe gearbeitet wird, gehen wir hierzulande sparsam mit Farbe vor – oft aus Angst, etwas falsch zu machen. Dabei können auch Laien geschmackvolle Akzente setzen. Farbdesignerin Anna von Mangoldt erklärt, wie man der Alltagskreativität auf die Sprünge helfen kann.

Wenn man sich in deutschen Haushalten umschaut, bekommt man mitunter recht schnell das Gefühl, dass die Lieblingswandfarbe der Deutschen Weiß-In-Weiß ist. Wie kommt das?

Dafür gibt es mit Sicherheit mehrere Gründe: Ich habe den Eindruck, dass in anderen Ländern das Thema Farbe mit sehr viel mehr Leichtigkeit angegangen wird. Für uns Deutsche ist die Farbwahl oftmals mit Stress verbunden, was grundsätzlich sehr schade ist. Aus Angst davor, Fehler zu machen, wird die Entscheidung dann vertagt, sodass die Wände „vorerst“ weiß gestrichen werden. Aus diesem „vorerst“ werden dann meist mehrere Jahre.

Außerdem herrscht das Vorurteil, dass die Farbe Weiß eine Wohnung moderner und vor allem heller wirken ließe. Dabei handelt es sich jedoch um einen Trugschluss, denn oft wirkt Weiß kalt und bei unseren hiesigen Lichtverhältnissen graustichig. Hinzu kommt, dass Deutschland eine Mieternation ist. Viele Mieter nehmen nicht das Geld für einen Neuanstrich in die Hand, wenn sie beim Auszug sowieso wieder alles überstreichen müssen. Spätestens nach dem Kauf der ersten Eigentumswohnung und dem Wunsch, sich mit dem Thema „Farbe“ auseinanderzusetzen, stehen viele dann vor unbekanntem Terrain.

Es fehlt also meist an den Vorkenntnissen?

Ja. Anders als in der Mode, bei der man bereits ein grundsätzliches Empfinden hat, was einem steht und was nicht, fängt man bei dem Thema „Wandfarbe“ oftmals bei null an. Aus dieser Unsicherheit heraus gilt es daher als erstes, herauszufinden, was einem überhaupt gefällt. So banal es auch klingen mag: Das gelingt am besten durch genaues Hinschauen. Wenn Sie beim nächsten Mal irgendwo zu Besuch sind und Ihnen die Wohnung gefällt, versuchen Sie doch einmal herauszufinden, warum das so ist. Achten Sie dabei auch auf die Wandfarbe – und merken Sie sich den Farbton. Am besten fragen Sie, ob Sie ein Foto machen dürfen. Suchen Sie außerdem nach Bildern in Zeitschriften oder im Internet und stellen Sie diese Bilder in Ruhe zusammen, Zimmer für Zimmer. So gelangen Sie langsam, aber sicher zu einer guten Entscheidungsgrundlage, anstatt unter Druck eine womöglich falsche Entscheidung zu treffen.

Es gibt also keine Universallösung?

Definitiv nicht. Es geht auch nicht nur um die Farbe allein, sondern auch um ihre Wechselwirkung mit dem Raum. Architektonische Stilvorgaben spielen hierbei immer eine große Rolle und schränken häufig die Möglichkeiten ein. Aber auch zunächst unbedeutend wirkende Aspekte wie die Lichtverhältnisse oder die Fußbodenfarbe sollten bei der Wahl der Farbgebung berücksichtigt werden. Man kann nicht davon ausgehen, dass das Farbkonzept, das in ein New Yorker Penthouse passt, sich auch für eine Berliner Altbauwohnung eignet. Ein Probeanstrich ist deshalb immer empfehlenswert. Außerdem ist Farbe nicht gleich Farbe. Genauso wie bei Wolle oder Seide gibt es auch bei Farben massive Qualitätsunterschiede. Nicht jede Farbqualität eignet sich auf jedem Untergrund, und Sparfüchse könnten ihre Entscheidung womöglich im Nachhinein bereuen.

Wie sieht es eigentlich bei Industrielofts aus? Gerade hier machen Lehmziegelwände und Stahlelemente bereits viele Vorgaben.

Bei einem Loft sollte man sich die Frage stellen, ob man in der Farbatmosphäre, die der Industriecharakter vorgibt, bleiben will – oder bewusst Kontraste setzen möchte. Ich persönlich finde, dass Wandfarben die Architektur oder den Stil eines Gebäudes unterstreichen und nicht gegen sie arbeiten sollten. Akzente zu setzen ist dann die Aufgabe des Mobiliars. Mit steinähnlichen Grautönen könnte man hierbei das bereits vorhandene Farbkonzept aufgreifen und angenehm ergänzen. Falls Sie jedoch experimentierfreudiger sind oder etwas völlig Eigenes wagen wollen, kann ich nur dazu raten, vorher einen Experten zu befragen. Denn auch beim Thema Wandfarbe ist das Gegenteil von „gut“ oft „gut gemeint“.


Frau auf Sofa

Mit diesen vier Tipps bleibt Ihre Altbauwohnung auch im Sommer kühl

Mit diesen vier Tipps bleibt Ihre Altbauwohnung auch im Sommer kühl

Warme Sommertage und kräftigen Sonnenschein – das wünschen sich viele den ganzen Winter hindurch. Wenn aber der Sommer endlich da ist, kann die Hitze selbst in Altbauwohnungen schnell zum Problem werden. Doch es geht auch anders: Mit den folgenden Tipps können Sie ihre eigenen vier Wände auch ohne stromfressende Klimaanlage angenehm kühl halten.

Tipp 1: Nicht die Fenster aufreißen

Der Impuls, die Fenster an warmen Sommertagen zu öffnen, um wenigstens etwas Wind hereinzulassen, ist allzu verständlich. So erreicht man allerdings das genaue Gegenteil, denn es gelangt noch mehr warme Luft in die Wohnung. Stattdessen ist es empfehlenswert, nur frühmorgens, wenn die Luft noch frisch und kühl ist, oder spätabends zu lüften. Um die Sonneneinstrahlung zu mindern, sollte die Wohnung tagsüber von außen mit Rollläden oder Fensterläden abgedunkelt werden. Blickdichte Vorhänge haben einen vergleichbaren Effekt. Insbesondere Jalousien mit einer hellen Außenseite sind empfehlenswert, da sie die Sonnenstrahlen reflektieren.

Fenster

Tipp 2: Öfter mal den Stecker ziehen

Ein logisches Vorgehen, an das allerdings nicht immer sofort gedacht wird: Elektrogeräte wie Fernseher oder Computer ausschalten, wenn sie nicht benötigt werden. Denn solche wärmeerzeugenden Geräte können auch im Stand-by-Modus den Raum aufheizen. Das Trennen vom Stromnetz reduziert obendrein die Stromkosten.

Steckdose

Tipp 3: Luftbefeuchtung – Lowtech oder Hightech

Feuchte Tücher sind ebenfalls eine wirkungsvolle Methode, um die Raumtemperatur zu reduzieren. Das Aufhängen von feuchten Bettlaken oder Handtüchern vor dem geöffneten Fenster sorgt dafür, dass beim Trocknen das Wasser verdunstet und so die Temperatur im Raum sinkt. Wer es etwas technischer mag, kann sich ein Kombi-Gerät zulegen, das für die Kühlung, Reinigung und Befeuchtung der Luft sorgt.

Tipp 4: Der Grüne Daumen lohnt sich auch in Sachen Hitze

Pflanzen sind nicht nur dekoratives Stilelement, sie kühlen auch die eigenen vier Wände. Ähnlich wie bei den feuchten Laken verdunsten die Pflanzen Wasser, um dadurch Nährstoffe herauszufiltern. Auch Bäume und Sträucher vor dem Gebäude können die Hitze in der Wohnung mildern, da ihre Blätter die Sonneneinstrahlungen isolieren können.

Wie bei so vielen Dingen macht auch bei all diesen Maßnahmen die Summe der Details die große Wirkung aus. Während richtiges Lüften oder ein feuchtes Laken allein noch nicht viel bewirkt, ist der Kombinationseffekt beachtlich. Doch natürlich ist es im Hochsommer selbst in einer wohltemperierten Wohnung nur halb so schön wie auf einer schattigen Terrasse oder am Badesee.

Wie wäre es also mit einem Upgrade der eigenen Einrichtung? Lesen Sie hierzu unseren FORTIS-Blog zu den beliebtesten Sommer-Einrichtungstrends. Hier geht´s lang.


Das Badezimmer – langweiligster Raum in der Wohnung?

Das Badezimmer – langweiligster Raum in der Wohnung?

Wenn es um die Einrichtung der eigenen vier Wände geht, denken viele zuerst an das Wohnzimmer oder die Küche. Das Badezimmer kommt hingegen manchmal zu kurz. Dabei lassen sich mit den richtigen Maßnahmen wichtige Akzente setzen: Mit diesen fünf Tipps wird Ihr Badezimmer zur Wohlfühloase.

1. Mit der richtigen Farbauswahl zur Spa-Atmosphäre

In Ihrem Wunsch-Badezimmer sollten Sie in erster Linie zur Ruhe kommen können. Damit das gelingt, sollten Sie bei der Wandfarbe und der Dekoration darauf achten, keine knalligen Farben zu verwenden. Zudem lassen helle Wandfarben das Badezimmer weiter erscheinen. Im Badezimmer bieten sich daher vor allem Weiß, Pastelltöne oder auch ein helles Grau an, das sowohl modern als auch elegant wirkt. Elemente aus Holz verstärken diesen Effekt und sorgen für warme Akzente.

2. Auf hochwertige Badezimmertextilien setzen

Tagtäglich trockenen wir uns viele Male mit einem Handtuch ab, egal ob nach dem Händewaschen, einer erfrischenden Dusche oder einem entspannenden Bad. Dabei sollte das Handtuch vor allem eines nicht sein: Rau und kratzig. Doch damit Sie sich in Ihrem Badezimmer auch wirklich wie in einem Wellnessbereich fühlen können, sollten Sie, bei der Auswahl der Badezimmertextilien vor allem auf hochwertige und weiche Handtücher und Badematten setzen, die so nicht nur für ein stilvolles Spa-Ambiente, sondern auch für den gewünschten Kuschelfaktor sorgen.

3. Badezimmer optisch vergrößern

Prinzipiell stellen an der Wand angebrachte Spiegel eine gute Möglichkeit dar, um in einem Raum mehr Weite zu schaffen. Sie reflektieren nicht nur den Raum, sondern auch das Tageslicht. Dieser optische Effekt kann beispielsweise mit wandhängenden Toiletten noch verstärkt werden, wodurch das Bad nicht nur einfacher gereinigt werden kann, sondern dem Badezimmer auch eine gewisse Leichtigkeit verliehen wird.

3. Mehr Stauraum schaffen

Mangelnder Stauraum kann vor allem in kleinen Badezimmern schnell zum Problem werden. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, die dem entgegenzuwirken. Grundsätzlich sorgt geschlossener Stauraum in Form von Schubladen, Aufbewahrungsboxen oder geschlossenen Schränken, die im Idealfall hoch gelegen sind, für viel Platz und Ordnung. Auch mit schmalen Spiegelschränken, die nach Möglichkeit in der Wand verbaut sind, entsteht zusätzlicher Raum, ohne dabei das Badezimmer kleiner wirken zu lassen. Der Vorteil: Mit beiden Möglichkeiten lassen sich nicht nur Stauraum, sondern auch optisch ein paar Quadratmeter hinzugewinnen.

5. Lebendige Akzente und Deko-Highlights

Damit Sie sich in Ihrem Badezimmer auch wie im Wellnessbereich fühlen können, bietet es sich an, auch ein gemütliches Raumgefühl entstehen zu lassen. Dies kann beispielsweise mit Grünpflanzen wie Bambus oder Buchsbäumen gelingen. Aber auch mit Vasen, Kerzen und stilvollen Fliesenfolien, beispielsweise in Mosaik- oder Marmor-Optik verleihen Sie Ihrem Badezimmer eine persönliche Note.

Grundsätzlich ist Ihrer Kreativität bei der Gestaltung Ihres Badezimmers keine Grenzen gesetzt. Lassen Sie Ihr Badezimmer zu Ihrer ganz eigenen Wohlfühloase werden.


Checkliste für Eigenheimgründer: Die Renovierung eines Altbaus

Checkliste für Eigenheimgründer: Die Renovierung eines Altbaus

Die perfekte Wohnimmobilie ist endlich erworben, es ist geschafft. Eine eigene Wohnung in einem typischen Berliner Altbau ist für viele Bewohner dieser Stadt ein wahrgewordener Traum. Schon allein die typischen Details wie hohe Geschossdecken, Flügeltüren oder Stuckverzierungen sind wahre Blickfänge. Erwirbt man eine Altbauwohnung als Rohling bedeutet das allerdings auch, dass in Eigenregie die Modernisierung und Renovierung der Wohnung umgesetzt wird. Für den einen mag das eine unüberwindbare Herausforderung sein, der andere findet hier genau das, was er gesucht habt – die persönliche Entfaltung, grenzenlose Kreativität und Selbstbestimmung. Je schwieriger ein solches Projekt zunächst erscheinen mag, desto einfacher wird es am Ende, wenn man schrittweise und strukturiert vorgeht.

Als Unterstützung für das Projekt „Altbaurenovierung“ geben wir in unserer Blogserie „Checkliste für Eigenheimgründer – Die Renovierung eines Altbaus“ Inspirationen sowie Tricks und Tipps zur Umsetzung an die Hand. Heute steht das Thema Bodenbeläge im Fokus:

Bodenbeläge – Materialauswahl und Hinweise zur Verlegeart

Bevor es in die Planung und Umsetzung zur Gestaltung des Bodenbelages geht, ist es in einem Altbau wichtig die Gegebenheiten zu analysieren. Ein großer Fehler, den viele machen, ist den gewählten Boden direkt auf den vorhandenen Boden zu legen. Das geht in den seltensten Fällen gut aus! Prüfen Sie vor Planung Ihres Projektes „Bodenverlegung“ folgende vier Punkte:

  1. Wie ist die Beschaffenheit des Bodens: Gibt es Hohlräume zwischen Boden und darunterliegender Geschossdecke?
  2. Wie ist der Zustand der Balken und Bodendielen?
  3. Muss eine Erneuerung des Estrichs vorgenommen werden?
  4. Welche Art von Schallschutz und Wärmedämmung ist notwendig bzw. gewünscht?

Wer sich in einem Punkt unsicher in der Beurteilung ist, sollte in jedem Fall einen Fachmann für Bausanierung oder einen Bodenleger zu Rate ziehen.

Sind alle Punkte der Analyse abgehakt, kann nun die Planungsphase beginnen. Zunächst wird die Umsetzung der notwendigen Erneuerungen angegangen, die die Basis für einen neuen Bodenbelag schaffen (siehe Punkte 1-4). Ist dieser Teil erledigt, kann man sich voller Freude der Auswahl des Materials widmen. Ein schöner Boden erzeugt Gemütlichkeit und Wohlfühlcharakter, wertet die Wohnung qualitativ auf und soll natürlich lange schön aussehen und haltbar sein. An dieser Stelle gibt es viel Gestaltungsspielraum für jeden Geschmack. Nachfolgend haben wir eine Auswahl möglicher Bodenbeläge zusammengestellt und gleich ein paar Hinweise zur Verlegungsart hinzugefügt

Parkett

Das Parkett ist der Klassiker unter den Bodenbelägen. Es lässt sich in einem Altbau gut verwenden und bildet optisch ein wunderbar rundes Bild mit den vorhandenen typischen Altbau-Elementen. Außerdem ist Parket vielseitig, es wird in verschiedenen Holzarten und Designs gefertigt und bietet unterschiedliche Verlegevarianten wie Fischgrät, Stäbchen oder Intarsien. Seine robuste Vollholzbeschaffenheit macht es möglich, dass man es mehrmals abschleifen kann.

Verlegung

Das Parkett kann vollflächig und sogar raumübergreifend verlegt werden. Um das Fußbodenniveau auszugleichen, wird vor Verlegung eine Schicht Spachtelmasse aufgetragen. So können Niveauunterschiede bis zu 2cm ausgeglichen werden.

Laminat

Der Laminatboden hat bedingt durch eine vorhandene MDF-Platte, Dekorschicht und Melaminharzbeschichtung eine hohe Strapazierfähigkeit. Je dicker das Laminat ist, desto widerstandsfähig ist es. Der Laminatboden bietet optisch eine Vielfalt an Design-Möglichkeiten. Als Klassiker bekannt ist die Holzmaserung, welche durch kleine Rillen die Struktur des Holzes nachahmt. Aber auch Stein, Terrakotta und Beton-Design wird häufig nachgefragt.

Verlegung

Laminatverlegung kann sehr einfach selbst vorgenommen werden. Die Verlegungsvariante, welche über Klickverfahren zusammengesetzt wird ist die komfortabelste. Zu beachten ist hier in jedem Fall die Einplanung einer möglicherweise notwendigen Trittschalldämmung, da Laminat sehr trittlaut ist. Als Alternative kann das Laminat auch auf Teppich verlegt werden

Dielenboden

Charakteristisch und den Charme eines Altbaus unterstreichend, eignet sich der Dielenboden als perfekter Bodenbelag. Im Unterschied zum Parkettboden, zeichnen sich Dielen durch große Holzelemente aus und sind meist aus Massivholz gefertigt. Dabei werden Nadelhölzer, Eiche, Ahorn oder Douglasie als Holzarten verwendet. Es gibt aber auch Dielen, die aus zwei oder mehr Schichten bestehen. Die Holzelemente lassen sich in Lang- und Kurzdielen unterteilen. Der große Vorteil vom Dielenboden ist seine Langlebigkeit und leichte Pflege. Außerdem sind Dielen sehr hygienisch, da sie Feuchtigkeit selbst regulieren. Möchte man alten Dielen einen neuen Glanz verleihen, so schleift man sie einfach ab.

Verlegung

Beim Verlegen von Dielenboden ist auf Dehnungsfugen zu achten. Dafür können Verlegekeile genutzt werden, um einen gleichmäßigen Abstand zur Wand, zu Türübergängen, Pfeilern, etc. von ca. 15 Millimeter einzuhalten. Ist der Boden verlegt, empfiehlt sich eine Versiegelung mit Öl, Lack oder einer Lasur.

Fliesen

Die Fliese hat sich in den letzten Jahren sehr weiterentwickelt, Früher als schlichte Keramikfliese geltend, werden heute auch Fliesen aus Materialien wie Schiefer, verschiedenen Steinarten oder Teppich hergestellt. Teppichfliesen kommen vorzugsweise in Gewerberäumen zum Einsatz, sind aber auch im Wohnbereich verwendbar. Beliebt sind auch Holzfliesen, welche jedoch das Holz nur im Design nachahmen. Sie bestehen aus Steinzeug, Feinstein, Steingut oder Keramik. Ein großer Vorteil ist die Pflegeleichtigkeit mit einer gleichzeitig warmen Ausstrahlung der Eigenschaft Holz.

Verlegung

Voraussetzung für einen perfekten Fliesenboden ist der Untergrund. Dieser muss plan und eben sein. Sind Risse im Boden sollten unbedingt verspachtelt werden. Losen Putz entfernen Sie ebenfalls, sonst ist der Untergrund nicht tragfähig. Als schöne Abwechslung lassen sich Fliesen beispielsweise auch als Mosaik verlegen oder kombinieren.

Korkboden

Korkboden

Der Korkboden vereint viele positive Merkmale. Zum einen speichert er Wärme und zum anderen isoliert er und hat eine Trittschalldämmung. Er ist in den Varianten Korkfliesen, Korkparkett und Korkfertigparkett zu verlegen und kann in normalem Kork sowie Holz und Beton designed werden. Das Korkmaterial hat die Eigenschaft, dass es keinen Staub oder Milben aufnimmt. Somit ist es bestens für Allergiker und Asthmatiker geeignet.

Verlegung

Verlegt wird der Korkboden entweder durch Verkleben der Korkplatten oder über ein Klicksystem. Der Vorteil des Klicksystems ist die einfache Entfernung. Wichtig ist, dass der Untergrund fest, eben und sauber ist.

Estrich

Früher ausschließlich als Untergrund verwendet, kommt der Estrich heute immer häufiger auch als Bodenbelag zum Einsatz und bietet eine gute Alternative zum Fliesen- oder Linoleumboden. Es werden fünf Typen unterschieden, die sich nach Rohstoffen und Bindemittel richten: 1. Gussphaltestrich, 2. Kunstharzestrich, 3. Calciumsulfatestrich, 4. Magnesiaestrich, 5. Zementestrich.

Verlegung

Das Verlegen eines Estrichbodens ist sehr einfach. Ein paar Dinge gibt es jedoch zu beachten:  Für Magnesia- und Kunstharzestriche muss eine Fachfirma beauftragt werden. Bei Zement- und Calciumcarbonatestriche ist es wichtig, dass diese niemals miteinander vermischt werden. Es handelt sich hier um zwei unterschiedliche Werkstoffe, die wenn sie miteinander reagieren, sich negativ beeinflussen. Genauer erklärt, bedeutet das, wenn Calciumcarbonat den Zement „verunreinigt“ härtet dieser nicht aus.

Linoleum

Linoleum ist ein sehr dankbares Material. Es ist umweltfreundlich und nachhaltig, robust, langlebig, strapazierfähig, antistatisch, antibakteriell, hygienisch und pflegeleicht. Außerdem erzeugt der Linoleumboden ein weiches Trittgefühl und ist ohne Probleme mit einer Fußbodenheizung kombinierbar. Die Farb- und Designpalette hat sich beim Linoleum in den letzten Jahren sehr ausgedehnt, so dass für jeden Geschmack etwas dabei ist.

Verlegung

Der Linoleumboden kann schwimmend verlegt oder verklebt werden. Er wird als Rollware oder Klicksystem angeboten.

Teppichboden

Einen Teppich habe viele Menschen gern im Schlafzimmer, da er viel Gemütlichkeit ausstrahlt. Entscheidet man sich für die Variante einen Teppich im ganzen Raum zu verlegen, stehen einem diverse Muster und Materialien zur Auswahl, auch zwischen verschiedenen Höhen des Flors kann gewählt werden. Alternativ kann auch ein einzelner Teppich eine schöne Raumwirkung haben. Es stehen einem zum Beispiel Orientteppiche, Perserteppiche oder Felle zur Verfügung. Zu beachten ist, dass ein Teppich regelmäßig gereinigt werden sollte, da er Staub und Milben aufnimmt.

Verlegung

Bevor es ans Verkleben geht, sollte der Teppich über einige Stunden ausgebreitet im Raum liegen. So wird er faltenfrei und legt sich richtig. Man kann diesen Effekt mit ein paar Gewichten verstärken. Beim Verlegen wird der Teppich entweder vollflächig oder nur an den Rändern verklebt. Hier kann zwischen Klebeband und Teppichkleber gewählt werden.

Bodenbeläge – die richtige Wahl treffen

Die Entscheidung für einen passenden Bodenbelag bietet viele Optionen in der Gestaltung und ist so individuell wie jede Wohnungseinrichtung selbst. Ob es nun der robuste Teppich, das klassisch-elegante Parkett oder das nachhaltige Linoleum wird. Meist ist das Material eher zweitrangig. Unser Tipp: Integrieren Sie den Bodenbelag am besten in Ihr gesamtes Raumkonzept. So schaffen Sie eine Harmonie zwischen Wänden, Möbeln, Vorhängen und Dekoration.

Viele Bodenbeläge können selbst verlegt werden. Dazu findet man online ausreichend DIY-Anleitungen und hilfreiche Tipps. Bei einigen Bodenarten hingegen, wie beispielsweise Magnesia- oder Kunstharzestrichen, ist es empfehlenswert eine Fachfirma zu beauftragen.


Serie SMART HOME – Intelligentes Wohnen

SMART HOME für Anfänger – Der Weg in eine vernetzte Zukunft

Das Thema Smart Home ist im Jahr 2018 fast jedem nicht mehr unbekannt und steckt bezogen auf die Entwicklung auch in Deutschland nicht mehr in den Kinderschuhen. Menschen integrieren verstärkt das intelligente Zuhause in ihren Alltag. Smarte Technik in den eigenen vier Wänden liegt also weiterhin im Trend. 2018 werden in Deutschland ca. 2.614 Mio. € mit Smart Home Produkten umgesetzt, bis 2022 soll ein Wachstum von 20,6% erreicht werden, sprich ein Marktvolumen von 5.523 Mio. €. Am umsatzstärksten ist der Smart Home Markt in den USA. Hier werden 2018 17.954 Mio. € generiert.

Das Thema Smart Home wird in unserem Blog zukünftig immer mal wieder eine Rolle spielen, denn dieser Markt entwickelt sich stetig weiter und es wird viele spannende Innovationen geben, über die wir berichten werden. Für alle Smart Home Anfänger jedoch soll es als Auftakt zunächst einen kleinen Überblick geben, in welchen Wohnbereichen Smart Home angewendet wird.

Smart Home – Anwendungsbereiche und Funktionen

Immer mehr Firmen platzieren ihre Smart Home Systeme in Form von Paketlösungen und Starter-Kits am deutschen Markt.

Clever vernetzt bietet ein Smart Home gesteuertes Zuhause sicherlich einiges an schönen Lösungen. Welche Möglichkeiten sich hier grundsätzlich eröffnen, wird noch einmal in einer detaillierten Beschreibung der einzelnen Punkte vertieft. Hier zunächst eine kurze Übersicht, welche Bereiche in Ihrem Zuhause intelligent gesteuert werden können.

  1. Abspielen von Musik und Videos
  2. Prüfen von Luftqualität
  3. Sicherheit im Haushalt
  4. Regulierung von Licht
  5. Steuerung von Heizkörpern
  6. Digitalisierung der Küche

„Alexa, spiele Lounge-Musik“ – Abspielen von Musik und Video

Für viele von uns „nice to have“ und ein schöner Entertainment-Faktor ist das Abspielen von Musik und Video in den eigenen vier Wänden. Dies funktioniert über Sprachsteuerung. Bislang noch etwas gewöhnungs- und entwicklungsbedürftig, aber absolut praktisch und oft genutzt. Die bekanntesten Systeme sind Amazon Echo, Google Home und Apple HomePod. Das funktioniert folgendermaßen: Das System sucht die neuste Musik, spielt Radiosender und Podcasts ab und verwaltet das Song-Archiv. Verbindet sich das System mit Streaming-Boxen (z. B. Google Chromcast und Apple FireTV) wird Bewegtbild hergestellt. Das System sucht nach Serien, TV-Neuheiten und empfiehlt Filme.

Achtung schlechte Luft - Luftgüte und Rauchentwicklung

Rauchmelder sind in Deutschland für jede Wohnung Pflicht. Neben der Messung von Rauch gibt es mittlerweile auch smarte

Geräte, die noch mehr leisten. Bosch Home bietet einen Rauchmelder, der gleichzeitig Bewegungsmelder ist. Bricht ein Feuer aus, erhält man über die dazugehörige App eine Alarmmeldung. Auch aus dem Hause Bosch gibt es einen weiteren Rauchmelder, welche auch die Luftgüte misst, sprich Temperatur, Luftfeuchtigkeit und flüchtig organische Verbindungen. Die entsprechenden Daten werden ebenfalls an das Smartphone geleitet. Via App kann man auch die Feuerwehr informieren. Ein weiteres Rauchmelder-Produkt bietet Google an. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus Rauchentwicklungssensor, Bewegungsmelder und Kohlenmonoxid-Messung.

Hier zeichnet sich ein Trend in die Richtung Sicherheit ab, welche aufgrund von steigenden Diebstählen und Einbrüchen für viele Menschen zunehmend an Bedeutung gewinnt und eine gute Überleitung zum nächsten Punkt darstellt.

Vorsicht vor Dieben und Vergiftungen - Sicherheit im Haushalt

Die Sicherheit des Eigenheims lässt sich ebenfalls durch ein vernetztes Zuhause steigern. Eingesetzt werden Fenster- oder Türkontakte, Kameras mit Gesichtserkennung. Im Bereich Kindersicherung gibt es hier einige clevere Lösungen. Das System Magenta Home der Telekom bietet beispielsweise Benachrichtigungen bei Öffnen von Schränken. Diese lassen sich sehr gut bei Schränken in denen sich z. B. Reinigungsmittel, Medikamente, Alkohol oder Süßigkeiten befinden einsetzen. Ein Tür- oder Fensterkontakt erkennt über optische Sensoren, wenn Türen oder Fenster bewegt werden. Es wird dann eine Benachrichtigung in Echtzeit via die dazugehörige App auf das Smartphone geschickt. Erweitern kann man das Ganze dann zusätzlich mit automatisierten Reaktionen zur Abschreckung. Wird eine Tür geöffnet, erklingt automatisch ein Warnton, es geht ein Licht an oder ein Video wird abgespielt. In einem Familienhaushalt ist dieses Feature sehr nützlich.

Immer optimal beleuchtet – Regulierung von Licht

Die Steuerung von Licht gibt es schon seit Zeit geraumer Zeit am Markt. Ikea bietet schon länger einfache und clevere Lösungen an. LED-Lampen, LED-Türen und LED-Lichtpanele werden über Bewegungsmelder, Dimmer, Fernbedienung oder App gesteuert. Praktischerweise bietet die dazugehörige App auch eine Timerfunktion, die Erzeugung von Lichtstimmungen und das Gruppieren von Lichtquellen. Über eine Anwendung lässt sich das System mit Amazon Alexa und Echo verbinden. Das Neuste am Markt ist der smarte Lichtschalter „Instinct“ der Firma iDevices. Dieser ersetzt den normalen Lichtschalter, er wird einfach aufgeklebt. Steuerbar ist er über Alexa, Siri oder Google Assistant.

Perfekt in den Tag Starten mit Kaffee per App - Digitalisierung der Küche

In der Küche liegt noch viel Potenzial, was die smarte Steuerung angeht. Vom Grundprinzip macht der Thermomix der Forma Vorwerk es vor. Beim Thermomix werden unter anderem Rezepte digital gesteuert, es kann ein Wochenplan erstellt werden, wo alle benötigten Zutaten in einer Einkaufsliste zusammengefasst werden, die dann in einer App auf dem Smartphone abgerufen werden kann. Außerdem moderiert ein Koch-Amateur die Anleitung zum Gericht. So ähnlich funktionieren auch andere Bereiche in der Küche. Einige Kaffeeautomaten (beispielsweise von Saeco und Krups) lassen sich via App steuern, der Kühlschrank kann über integrierte Kameras eingesehen werden und übermittelt, was fehlt. Auch die Temperatur des Backofens lässt sich heutzutage bequem von unterwegs regeln. Aber es geht noch mehr, es werden die ersten intelligenten Öfen produziert: Beispielweise identifiziert der Backofen über Kamera was man in den Ofen schiebt und schlägt eine entsprechende Garzeit vor.

 

Smart Home wird intelligenter und individueller

Der Bereich Smart Home ist sicherlich noch am Wachsen. Auch wenn dies in Deutschland eher langsam erfolgt, widmen sich die Menschen zunehmend dem Thema intelligentes Wohnen. Für alle Smart-Home Anfänger empfiehlt es sich daher, zunächst mit einem Starter-Kit zu beginnen. Wichtig ist beispielsweise die Prüfung auf Erweiterungen und die Einbindung von Sprachtechnologien wie Alexa, Google Assistant oder Siri.

Dürfen die smarten Gadgets ruhig etwas komplexer und kostspieliger sein, können Sie sich hier über weitere Smart Home-Anwendungen informieren.

Fakt ist: Erfolgsversprechend sind Smart Home-Lösungen in jeden Fall: Es werden immer mehr clevere und individuellere Lösungen zur digitalen Steuerung der eigenen Vier Wände angeboten, die das Leben komfortabler machen und nebenbei Kosten und Energie sparen und für Sicherheit sorgen. Hier gilt es, die individuell passende Lösung für den eigenen Haushalt zu finden.