Altbau: Mit der richtigen Farbkombination zum völlig neuen Raumgefühl

Altbau: Mit der richtigen Farbkombination zum völlig neuen Raumgefühl

Der Frühling ist da, draußen blühen Blumen, Sträucher und Bäume in voller Pracht. Wir haben uns deshalb einige Gedanken gemacht, wie wir den farbenfrohen Frühling auch in unsere vier Wände einziehen lassen können. Denn mit den richtigen Farben an Wänden und auf Möbeln lassen sich gekonnt frische Akzente setzen. Welcher Farbton momentan besonders beliebt ist und wie selbst der schwierigste Untergrund bewältigt werden kann, erklärt Farbdesignerin Anna von Mangoldt. Zudem erzählt sie, mit welchen persönlichen „Farb-Challenges“ sie bereits zu kämpfen hatte.

Haben Sie einen persönlichen Farbtonfavoriten für diesen Frühling?

Einen spezifischen Lieblingsfarbton habe ich momentan tatsächlich nicht, und ehrlich gesagt finde ich das sehr schön. An den meisten Tönen aus meiner Farbkollektion kann man sich glücklicherweise nicht sattsehen, sodass sie sehr lange Favoriten bleiben. Ich selbst renoviere und streiche bei uns in der Wohnung gerade auch sehr viel und tendiere eher dazu, bestimmte Farbkombinationen zu favorisieren. Aktuell ist meine Wohnung beispielsweise in warmen Grau-Grün-, Sand-, Grau- und Blautönen gestrichen. Dazu kombiniere ich sehr gerne leuchtende Rottöne in Form von angemalten Möbeln, Blumen oder anderen Accessoires.

Bei meinen Kunden merke ich, dass verhältnismäßig oft der Grünton Ginkgo bestellt wird. Das ist ein gedeckter, aber trotzdem fröhlicher Grünton, der sowohl in Räumen wie auch auf Möbeln unheimlich edel wirkt. Wenn man es eher klassisch und etwas strenger mag, kann man ihn mit Grau- und Schwarztönen kombinieren, oder aber auch mit Pink, Gelb oder Fliederfarben für einen sehr zeitgemäßen Look.

gruene kommode anna von mangoldt

Haben Sie das Gefühl, die aktuelle Situation motiviert mehr Menschen langersehnte Farbprojekte endlich anzugehen? 

Ja, absolut. Im Frühling haben meine Kunden ohnehin schon verhältnismäßig viel Farbe bestellt, um ihre Farbprojekte umzusetzen. Doch vor allem jetzt merken wir, welche Bedeutung ein schönes Zuhause für uns hat und was man mit eigenem Einsatz dafür tun kann, damit wir uns in ihm noch wohler fühlen. Auffällig ist insbesondere, dass zunehmend mehr Menschen alte oder neue Möbel anstreichen. Daraufhin folgen anschließend meist auch die Wände.

Da unsere Farben schon immer direkt über den Online-Shop bestellt werden konnten und wir neben einer persönlichen Beratung auch kostenlose handgestrichene A4-Leihmuster verschickt haben, ist es auch in diesen Zeiten nach wie vor leicht, die eigenen Farbprojekte in die Tat umzusetzen.

farbfaecher anna von mangoldt

Sie posten auf Ihrem Instagram-Kanal (@annavonmangoldtpaint) des Öfteren wertvolle Kniffe und Tricks für spannende DIY-Projekte. Können Sie uns Tipps verraten, mit denen auch der schwierigste Untergrund zu bewältigen ist? 

Grundsätzlich bin ich ein Befürworter von gutem Anschleifen, auch wenn dies eigentlich nicht nötig ist, wenn man mit Kreidefarbe streicht. Meine Erfahrung hat aber gezeigt, dass angeschliffene Oberflächen die Farbe deutlich besser aufnehmen. Wichtig dabei ist jedoch, dass alte Fette und anderer Schmutz im Vorhinein gründlich entfernt wurden. Unter schwierigem Untergrund verstehe ich zum Beispiel folienbeschichtete Oberflächen oder hochglänzende Küchenfronten. Für diese Untergründe empfehle ich immer, mit der sogenannten Spezialgrundierung aus meiner Kollektion vorzustreichen. Diese sorgt dafür, dass anschließende Farbanstriche besser haften.

Ein anderes Problem, das durchaus immer wieder auftreten kann, ist das Durchschlagen von Holzinhaltsstoffen, wodurch die frisch gestrichenen Möbel fleckig aussehen. Für eine gleichmäßige Oberfläche rate ich bei Hölzern wie Eiche, Kiefer oder Fichte sowie gebeizten oder geölten Hölzern deshalb zu einer Grundierung mit Sperrgrund. Im Anschluss daran kann man das Möbelstück wie gewohnt streichen.

Ein letzter Tipp zum Streichen von Möbeln ist weiterhin, dass man die Trocknungszeiten der Grundierungen und Farben einhalten und das Streichen in praller Sonne meiden sollte.

stuhl streichen anna von mangoldt

Wenn Sie zurückdenken, gab es vielleicht auch bei Ihnen schon mal so etwas wie „die größte Farb-Challenge“ in der Vergangenheit? Und wie haben Sie diese gemeistert? 

Farb-Challenges gab es viele und das ist es auch, was meinen Beruf so spannend und abwechslungsreich macht. Meine Erfahrung zeigt, dass es manchmal länger dauert, bis das richtige Farbkonzept erstellt ist, aber es letztlich immer eine Lösung gibt. Als ich in meinem Job noch unerfahrener war, haben mich „Farb-Challenges“ natürlich schneller verunsichert. Ein Projekt ist mir besonders in Erinnerung geblieben: Vor zehn Jahren sollte ich das Farbkonzept für einen alten, dunklen Pferdestall erstellen, der zu einem Festsaal umgebaut werden sollte. Die Bauherrin war bekanntermaßen anspruchsvoll und bat mich, ihr zu helfen. Ich weiß noch, wie ich nachts um zwölf Farbmuster gemischt und gestrichen habe, Konzepte skizziert habe und mehrmals auf die Baustelle gefahren bin, bis das Konzept stand. An diesem hat sich auch zehn Jahre später nichts verändert, was mich nach wie vor sehr freut.

farbkonzept anna von mangoldt
farbkonzept anna von mangoldt

Tipps für den perfekten Sonntag in Ihrer Altbauwohnung

 Tipps für den perfekten Sonntag in Ihrer Altbauwohnung

Der Frühling ist da und mit ihm das schöne Wetter. Gerade an Sonntagen, an denen die Geschäfte geschlossen haben, bietet es sich an, besonders viel Zeit draußen zu verbringen. Zeit also für umfangreiche Unternehmungen, Grillfeste mit Freunden oder einen Besuch im Freiluftkino. Aufgrund von COVID-19 ist dies in diesem Frühling so nicht umsetzbar. Um die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, wird das öffentliche Leben stark eingeschränkt und so der Kontakt zu Mitmenschen auf ein Minimum reduziert. Anstelle von: Schwimmbad, Park und Bar heißt es nun Küche, Sofa und Bett. Natürlich kann zur Abwechslung ein Sonntag auf der Couch auch mal entspannend sein. Doch was ist zu tun, wenn dann die große Langeweile aufkommt? Mit diesen zehn Tipps sind Sie für die kommende Zeit bestens gerüstet.

1. Eis selber machen

Jetzt wo es wieder wärmer wird, ist die Lust nach einer leckeren Kugel Eis besonders groß. Doch auch wenn einige Eisdielen geschlossen haben, muss darauf nicht verzichtet werden. So kann man aus seinem Lieblingsobst auch Zuhause leicht ein großartiges Eis zaubern. Beginnt man direkt nach dem Aufstehen damit, kann man es bereits wenige Stunden später in der Nachmittagssonne auf dem Balkon genießen.

2. Gemeinsamer Brunch auf Balkonien

Der Balkon als eigene kleine Oase ist in Corona-Zeiten wichtiger denn je. Damit das auch gelingt, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um den Balkon wieder frühlingsfit zu machen. Wenn das erst einmal geschafft ist, steht auch einem gemeinsamen Brunch nichts mehr im Wege. Per Videochat versteht sich.

3. Wohnung umgestalten

Alles neu macht Corona, oder so ähnlich. Sie werden überrascht sein, wie viel Frische man in die eigenen vier Wände bringen kann, indem Möbel verstellt und so völlig neu in Szene gesetzt werden. Das sorgt nicht nur dafür, dass der Raum ganz anders zur Geltung kommt, sondern auch dafür, dass Sie die Wohnung wieder bewusster wahrnehmen und auch schätzen. Versuchen Sie es doch mal!

4. Zeit für DIY-Projekte nehmen

Hand aufs Herz! Wann haben Sie das letzte Mal gebastelt? Nicht nur für Kinder stellt Basteln eine tolle Beschäftigung dar, immerhin hat es eine beruhigende Wirkung auf uns und fördert zudem die Kreativität. Das Schöne dabei: Die ein oder andere Frühlingsdekoration können Sie bestimmt auch selbst übernehmen.

5. Briefe schreiben - Die fast vergessene Art der Kommunikation

Natürlich stehen wir auch jetzt in engem Kontakt zu Freunden und Familie. Aber was ist mit den Kontakten, zu denen wir im Alltagsstress den Draht verloren haben. Warum jetzt nicht damit beginnen, die in Vergessenheit geratenen Kontakte zu pflegen und alte Freundschaften wiederaufleben lassen? Oder wie wäre es damit, wieder Briefe zu schreiben? Der Empfänger freut sich mit Sicherheit.

6. Altes auffrischen und Neues Lernen

Es dauert ohne Übung bekanntermaßen nicht lange, bis wir Dinge teilweise wieder verlernen. Sei es eine Sprache, die man eine Weile nicht mehr gesprochen hat oder auch das Instrument, das seit einiger Zeit vergessen in der Ecke steht. Aber auch um Neues zu lernen, für das Ihnen immer die Zeit fehlte, ist jetzt der richtige Zeitpunkt. Das Schöne dabei: Bewiesenermaßen hält das Lernen von Neuem geistig fit.

7. In Erinnerungen schwelgen

Genießen Sie das Schwelgen in Erinnerungen während Sie die alten Fotoalben durchblättern oder verinnerlichen Sie die Eindrücke vom kürzlich Erlebten beim Anlegen eines ganz neuen Albums.

8. Zeit für sich im Home Spa

Wie könnte man die dazugewonnene Zeit in der sozialen Zwangspause besser nutzen als für sich selbst? Schließlich muss man für einen Wellnesstag nicht unbedingt das Haus verlassen. Eine selbstgemischte Maske, ein Schaumbad mit Kerzen und etwas entspannte Musik können bereits Wunder bewirken. Sie werden sehen!

Falls Sie noch nach Inspiration für das Badezimmer suchen, werden Sie hier fündig.

9. Hektisches Kochen und Backen war gestern

Gerade jetzt hat man die Möglichkeit sich einen ganzen Abend Zeit zum Kochen oder Backen zu nehmen, um sich auch an schwierigere Rezepte zu wagen, für die man sonst nie die Zeit oder Geduld hatte. Wie wäre es beispielsweise mit einem Gericht, das Sie sonst nur in Ihrem Lieblingsrestaurant essen?

10. Nichts tun

Ja, Sie haben richtig gelesen. Wir sind permanenten Reizen ausgesetzt, auch jetzt. Sei es das Smartphone, das Tablet oder der Fernseher, der im Hintergrund läuft. Wirklich aktiv gar nichts zu tun ist viel schwerer als gedacht, hilft aber ungemein dabei zu entschleunigen und sich auf sich zu besinnen.


Der Frühling zieht ein – mit diesen Tipps holen Sie ihn sich in Ihre Altbauwohnung

Der Frühling zieht ein – mit diesen Tipps holen Sie ihn sich in Ihre Altbauwohnung

Die ersten warmen Sonnenstrahlen dringen durchs Fenster, die Vögel zwitschern, alles beginnt zu blühen. Kurz gesagt: Der Frühling ist da! Und es braucht nicht viel, um auch die eigene Wohnung auf diese schöne Jahreszeit einzustimmen. Mit den folgenden Tipps gelingt es im Handumdrehen, für ein Frühlingserwachen in den eigenen vier Wänden zu sorgen.

Helle und warme Farben wählen

Mit dem Frühlingsanfang haben die kalten und dunklen Tage endlich ein Ende. Das sollte sich auch in Ihrem Zuhause spiegeln. Anstelle von gedeckten Farben kommen im Frühling vor allem helle Farben zur Geltung. Für eine gelungene Frühlingsdeko empfehlen Innenausstatter vor allem eine Farbe: Kleine Akzente mit warmen Gelbtönen in Form von Zierkissen, Vasen, Servietten oder auch Zitronen können bereits Wunder bewirken. Ebenso eignen sich Pastellfarben für eine frühlingshafte Stimmung. Blumen oder Zweige wie farbenfrohe Tulpen oder Weidenkätzchen sind der Inbegriff von Frühling und deshalb eine gelungene Dekoration in dieser Jahreszeit.

Mit luftig-leichten Textilien bereit für den Frühling

Mit den richtigen Textilien und Materialien lässt sich ebenfalls schnell Großes bewirken, ohne gleich die ganze Wohnung umgestalten zu müssen. Lagen im Winter noch die schwere Wolldecke und das Schafsfellkissen auf dem Sofa, sind im Frühling leichtere Materialien willkommen. Vor allem Leinen und Baumwolle in hellen Tönen eignen sich. Um für Abwechslung zu sorgen, sollte auf einen Muster- und Materialmix gesetzt werden. Generell gilt, dass für den Frühling florale Muster oder solche mit einer weichen und runden Linienführung gut geeignet sind. Als Materialien sind Holz und Rattan empfehlenswert, da sie sich beliebig kombinieren lassen und maßgeblich dazu beitragen, Ihre vier Wände frühlingsfit zu machen.


Nachhaltigkeit beginnt in den eigenen vier Wänden

Nachhaltigkeit beginnt in den eigenen vier Wänden

Modernes Leben kostet. Nicht nur Geld, sondern auch natürliche Ressourcen. Aber wie genau findet man eigentlich heraus, wie groß unser individueller ökologischer Fußabdruck wirklich ist? Bei der Beantwortung dieser Frage spielen unsere eigenen vier Wände eine große Rolle. Dabei ist es bereits mit wenigen Handgriffen möglich, für ein umweltfreundlicheres Zuhause zu sorgen. Doch wie? Die folgenden fünf Tipps helfen dabei.

Überblick verschaffen: Ökologischen Fußabdruck bestimmen

Um herauszufinden, wie nachhaltig man eigentlich lebt, empfiehlt es sich, den ökologischen Fußabdruck berechnen zu lassen. Beim ökologischen Fußabdruck handelt es sich, vereinfacht gesagt, um einen Nachhaltigkeitsindikator. Den Fußabdruck kann man online in wenigen Schritten ermitteln und erhält anschließend Tipps, wie sich die eigene „Schuhgröße“ verkleinern lässt.

Typische Heizfehler vermeiden

Auch wenn es im Winter verlockend erscheinen mag, die Heizung zwischenzeitlich voll aufzudrehen, ist dies aus ökologischer Sicht nicht sinnvoll. Besser ist es, eine gewisse Basistemperatur zu halten. Darüber hinaus sollten Heizkörper nicht von Möbeln oder Vorhängen verdeckt werden, um einen Wärmestau zu vermeiden. Natürlich kann auch eine automatische Regelung durch Smart-Home-Systeme sehr viel Einsparpotential erzielen.

Strom und Wasser sparen

Vor allem Geräte im Standby-Betrieb verbrauchen Strom, den man leicht einsparen kann. Den Fernseher nicht nur auszuschalten, sondern gänzlich vom Strom zu trennen, lohnt sich sowohl aus ökologischer als auch finanzieller Sicht. Für eine langfiristige Effizienzsteigerung in Sachen Strom und Wärme können Smart-Home-Systeme eine lohnende Anschaffung sein. Eine intelligente Vernetzung von Heizung, Haushaltsgeräten und Co. ermöglicht es, dass der Verbrauch von Wärme und Strom jederzeit zuverlässig reguliert wird. Mithilfe von Wassersparaufsätzen in Dusche und Waschbecken können zudem leicht große Mengen an Wasser eingespart werden, ohne Einbußen an der Duschqualität. Im Allgemeinen stellen moderne Sanitäranlagen, beispielsweise Toiletten mit effizienten Spülkästen, eine deutlich umweltfreundlichere Alternative dar.

Wohnungseinrichtung

Generell kann auch in puncto Wohnungseinrichtung leicht auf mehr Nachhaltigkeit gesetzt werden. Wer zum Beispiel heimische Hölzer wie Eiche oder Zirbe aus kontrolliertem Anbau bei der Wohnungseinrichtung anstelle von Tropenhölzern wählt, geht bereits einen wichtigen Schritt in diese Richtung. Der Grund dafür ist, dass Tropenholz unter schlechten sozialen und umwelttechnischen Bedingungen abgeholzt und anschließend Tausende Kilometer transportiert wird.

Ressourcenschonend leben

Ihren Beitrag für weniger Ressourcenverbrauch können Sie auf verschiedene Weise leisten. Die Möglichkeiten reichen vom Entsorgen alter Stromfresser bis hin zur bewussten Wahl des Möbelherstellers. Viele Unternehmen setzen bereits im Herstellerprozess auf einen ökonomischen und verantwortlichen Umgang. Vor allem Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen, wie Bambus, Leinen oder Hanf, sind bedeutend im Hinblick auf die Ressourcenschonung. Eine weitere gute Methode ist es, im Zuge dessen bereits bei der Anschaffung auf die Qualität der Möbelstücke, Textilien oder Wohnaccessoires zu achten, sodass das Mobilar letzlich über viele Jahre beibehalten werden kann. Immerhin ist Langlebigkeit immer noch der nachhaltigste Einrichtungsstil.


Viel los unterm Dach: So nutzen Sie die Deckenhöhe Ihrer Altbauwohnung perfekt aus

Viel los unterm Dach: So nutzen Sie die Deckenhöhe Ihrer Altbauwohnung perfekt aus

Hohe, lichtdurchflutete Räume und womöglich sogar Stuck an der Decke: Viele lassen im Altbau gern einmal nach oben blicken. Manchmal allerdings wirkt der Platz zwischen Schrank und Decke auch ein wenig leer – und für diejenigen, die es lieber effizient mögen, geht einiges an möglichem Nutzungsraum verloren. Für alle, bei denen in Sachen Raumausnutzung wortwörtlich noch „Luft nach oben“ besteht, haben wir einige Tipps zusammengestellt, die Effizienz und Ästhetik miteinander vereinen.

Zusätzlichen Wohnraum schaffen

Weitläufige, hohe Räume können in manchen Fällen steril oder einförmig wirken. Für diejenigen, die es gerne etwas wohnlicher hätten, bietet es sich an, beispielsweise einen zweiten Boden einzuziehen. Dabei muss es nicht immer darauf hinauslaufen, dass oben ein Bett angebracht und darunter eine Fernsehecke eingerichtet wird. Wie wäre es zum Beispiel einmal mit einer separaten Leseebene – über dem Bücherregal? Vor allem in kleineren Altbauwohnungen ist das natürlich auch ein echter Effizienzgewinn. Wer es ausgefallen mag und eine sehr hohe Küche hat, kann beispielsweise seine Gäste zum Abendessen auf das Zwischengeschoss einladen.

Auch in der Höhe gibt es Regeln

So kreativ die Nutzungsmöglichkeiten auch sein mögen: Es gibt einige Punkte zu beachten. Viele Altbauwohnungen haben eine Deckenhöhe von etwa 3,40 Metern – für ausgefallenere Projekte sollten es aber vier Meter oder mehr sein. Denn grundsätzlich sollten immer zwei Meter nach oben hin Platz gelassen werden, damit sich niemand den Kopf stoßen muss. Für ein höher gelegenes Bett ist mindestens ein Meter Abstand zwischen Matratze und Zimmerdecke Pflicht, sodass Sie sich bequem aufsetzen können. Ist die Raumhöhe für eine Zwischendecke zu gering, bietet sich hingegen ein Podest auf Fußboden an, das einen größeren Raum nach Funktionen aufteilen kann und auch optisch einiges hermacht. Mit Türen versehen, schafft ein Podest obendrein Stauraum.

 

Bei Zwischendecken muss neben der reinen Ästhetik natürlich an die Sicherheit gedacht werden, weshalb alle Baumaßnahmen professionell ausgeführt werden sollten. Geländer sorgen für genug Sicherung –  vorzugsweise mit schmalen Gitterstäben für ausreichend Lichteinstrahlung. Auch in Sachen Zugang sollte sowohl auf Komfort als auch auf Sicherheit achtgegeben werden: Was nützt schließlich der höchste Schlafkomfort, wenn das Aufstehen mit einem Abstieg über eine unbequeme Metallleiter verbunden ist?

Manche haben es lieber etwas niedriger

Wer keine Zwischendecke einziehen oder Podeste einbauen möchte, und trotzdem etwas weniger Deckenhöhe schätzt, kann ebenfalls einige Stellschrauben bedienen: Mit Hängepflanzen beispielsweise, die in Kombination mit einer passenden Beleuchtung ein echter Hingucker sein können.

Auch die Betonung der Vertikalen kann sinnvoll sein, um den Raum nicht zu ausladend wirken zu lassen – beispielsweise in Form von neu eingezogenen Pfeilern, die gleichzeitig als Raumteiler fungieren. Und diejenigen, die sich vom Hall gestört fühlen, könnten ja vielleicht einmal über deckenhohe Bücherregale nachdenken, die nicht nur dekorative Akzente setzen, sondern auch für kalte Wintertage immer genug Lesestoff bereithalten.


Berliner Lofts: Das Wohnkonzept mit der „unperfekten“ Ästhetik

Berliner Lofts: Das Wohnkonzept mit der „unperfekten“ Ästhetik

In Berlin gehören Lofts mittlerweile zu den beliebtesten Wohnkonzepten. Denn die Räume in ehemaligen Fabrikgebäuden können nach einem Umbau zu luxuriösen Wohnobjekten mit hochwertiger Einrichtung im „Urban Stil“ werden. Das war nicht immer so: Die Bezeichnung Loft kommt ursprünglich aus dem Englischen und bedeutet Speicher beziehungsweise Dachboden. In den 1940er-Jahren wurden ebendiese sowie Lagerhallen oder Industriegebäude in New York und London umfunktioniert, um günstigen Wohnraum zu schaffen. Dabei blieb in den meisten Fällen die ursprüngliche Bausubstanz erhalten. Die Besonderheit ist, dass die Fläche eines Lofts nicht durch Wände unterteilt wird – der geräumige Grundriss bleibt erhalten. Charakteristisch sind zudem die überdurchschnittlich hohen Decken, großflächigen Fenster, Stützpfeiler, Beton- oder Ziegelwände sowie freigelegte Rohre.

Ursprünglich waren die unkonventionellen Flächen vor allem bei Freiberuflern und in der Kunstszene sehr beliebt, da ihnen die ehemaligen Lager- und Industrieräume als günstige Unterkunft und zugleich als großzügiger Raum für kreatives Schaffen dienten. Ende des 20. Jahrhunderts erkannte auch die Immobilienbranche die Vorzüge der früheren Speicher und Fabrikhallen. Wer heutzutage als Privatperson eine Loftwohnung kaufen möchte, hat besonders in Berlin gute Chancen. Teilweise werden inzwischen Neubauten im Stil einer Loftwohnung errichtet, die zudem für viele eine beliebte Wertanlage darstellen. Insbesondere die Szenekieze Wedding, Kreuzberg und Prenzlauer Berg haben Loftwohnungen zu bieten.

Geräumige Flächen stilvoll einrichten

Raumgrößen von 100 Quadratmetern und mehr sind keine Seltenheit. Werden die Grundrisse jedoch nicht der Fläche entsprechend eingerichtet, kann die Loftwohnung schnell kahl und ungemütlich wirken. Gerade bei großen Räumen ist es wichtig, vorab ein Raumkonzept zu erstellen. Optimalerweise entspringt das Mobiliar – passend zum Fabrik-Charme – dem Industrial-Stil, der den typischen Charakter des Lofts im Einrichtungsstil wieder aufgreift. Das bodenständige Design des Industrial-Stils ist vor allem durch das Aufeinandertreffen von zwei Materialien gekennzeichnet: Holz und Metall. Ergänzt werden diese Elemente idealerweise mit weiteren Werkstoffen wie Beton, Glas und robustes Leder. Bei der Wahl der Wandfarbe sind grundsätzlich keine Grenzen gesetzt, wobei neutrale Farben den vorhandenen Industrielook oftmals unterstreichen.

Raum mithilfe des Mobiliars strukturieren

Prinzipiell sollte bei der Einrichtung eines Lofts darauf geachtet werden, große Möbel ideal in Szene zu setzen. Ein massiver Esstisch oder ein ausladendes Ledersofa kann beispielsweise das Herzstück der Wohnung bilden. Kleinere Möbelstücke wirken dagegen in großen Räumen schnell verloren. Um für Struktur zu sorgen, ist es ratsam, den Loft optisch in einzelne Zonen zu unterteilen. Anstatt Wände einzuziehen, kann der Raum auch durch das Mobiliar strukturiert werden, beispielsweise mit einem Bücherregal oder einem Sofa, das mit der Rückenlehne zum Raum steht und so eine Art Trennwand bildet. Die gewählte Deko kann, wie die Möbel selbst, gerne auffallen. Trotz des großen Flächenangebots gilt beim Dekorieren: Weniger ist mehr.


Wohn(t)raum Altbauwohnung – darauf sollten Sie beim Kauf achten

Wohn(t)raum Altbauwohnung – darauf sollten Sie beim Kauf achten

Der Traum vom Eigenheim – für viele ist dies die Altbauwohnung. Mit ihren oftmals großen Räumen, hohen Stuckdecken und Parkettböden haben sie ihren ganz eigenen Charme. So attraktiv Altbauwohnungen auch sein mögen, beim Kauf muss einiges beachtet werden. Wir haben die wichtigsten Punkte für Sie zusammengefasst.

Fenster und Türen sind mögliche Schwachstellen

Interessierte Käufer sollten bei der Objektbesichtigung Fenster und Türen genauer unter die Lupe nehmen, da es in nur spärlich renovierten Altbauwohnungen mitunter zu großen Wärmeverlusten kommen kann. Vorsicht ist geboten bei Einfachverglasungen, undichten oder verzogenen Fensterrahmen und Türen sowie porösem Holz. Das Dach sollte im Vorfeld ebenfalls genauer untersucht werden, sofern eine Begehung möglich ist. So ist beispielsweise ein morscher oder verfaulter Dachstuhl mit hohen Renovierungskosten verbunden. Weitere mögliche Risiken sind eine mangelhafte Wärmedämmung, eine schadhafte Dachdeckung sowie ein möglicher Schädlingsbefall. Ein weiteres typisches Problem von unzureichend renovierten Altbauwohnungen ist der Keller; dieser sollte bestmöglich keine Feuchtigkeitsschäden aufweisen. Ein Trockenlegen ist nämlich nicht nur aufwendig, sondern auch teuer. Schäden zeigen sich jedoch nicht nur direkt in Form von feuchten Keller- und Erdgeschosswänden, auch auf indirektem Weg kann Schimmelbildung ein Indiz sein.

Der Zustand des Altbaus ist entscheidend

Leichte Fassadenschäden wie Putzabplatzungen oder Risse sind zwar kein Hingucker, stellen in der Regel aber kein statisches Problem dar. Anders verhält es sich jedoch mit Schäden an tragenden Gebäudeteilen, die ein Laie nur schwer erkennt. Des Weiteren sollte eine genauere Abklärung der Haustechnik stattfinden, um auszuschließen, dass veraltete Etagenheizungen oder Brennkessel zu einem späteren Zeitpunkt Probleme bereiten.

Wer bewusst eine Altbauwohnung als Wertanlage erwerben möchte, sollte auf den generellen Zustand der Wohnung und des Gebäudes achten – abseits von Charme und Lage. Bevor eine Kaufentscheidung getroffen wird, ist es ratsam, das entsprechende Objekt mehrmals zu besichtigen – idealerweise in Begleitung eines altbauerfahrenen Experten. Erst wenn die Bausubstanz und eventuelle Schäden überprüft wurden, steht einem Investment nichts mehr im Wege.


Kreative Weihnachtsdekoration für Ihre Altbauwohnung: die wichtigsten Tipps

Kreative Weihnachtsdekoration für Ihre Altbauwohnung: die wichtigsten Tipps

Weihnachtszeit ist Dekozeit. Etliche Wohnungseigentümer schmücken am liebsten neben den eigenen vier Wänden auch Balkone, Treppenhäuser und Fassaden enthusiastisch. Doch neben der klassischen Weihnachtskugel aus dem Supermarkt und der obligatorischen Lichterkette, die jedes Jahr aufs Neue aus dem Keller geholt wird, darf die Deko für viele vor allem eines sein: selbst gemacht! Diese hebt sich von der üblichen Weihnachtsdekoration, die in Shops zu finden ist, gekonnt ab. Doch sowohl für die gekaufte als auch für die DIY-Weihnachtsdeko gilt: Nicht alles, was blinkt, leuchtet und glänzt, ist auch erlaubt.

Grundsätzlich dürfen Eigentümer ihre Wohnung nach eigenem Ermessen dekorieren, solange sich Nachbarn nicht durch den Lärmpegel gestört fühlen. Sofern also das „Ho-Ho-Ho!“ der Weihnachtsmannfigur die Zimmerlautstärke nicht übersteigt, ist dagegen kaum etwas einzuwenden. Auch an den Fenstern kann angebracht werden, was gefällt – unter der Voraussetzung, dass Nachbarn sich nicht beeinträchtigt fühlen. So ist beispielsweise von einer grell blinkenden Lichterkette, die in die Nachbarwohnung hineinleuchtet, abzusehen. Generell sollte aus Rücksichtnahme die blinkende Weihnachtsdeko um spätestens 22 Uhr abgeschaltet werden.

Deko an der Fassade muss sicher sein

Für das Dekorieren der Fassade gibt es mehr Einschränkungen für Wohnungseigentümer: Prinzipiell ist Weihnachtsdeko an der Fassade erlaubt, sofern diese nicht beschädigt wird und sich Nachbarn durch die angebrachte Deko nicht gestört fühlen. Ist es für das Anbringen einer bestimmten Dekoration jedoch nötig, Löcher in die Fassade zu bohren, muss in jedem Fall vorab die Eigentümergemeinschaft um Erlaubnis gefragt werden. Zudem ist es wichtig, dass der Fassadenschmuck sicher angebracht ist.

Darf das Gemeinschaftseigentum geschmückt werden?

Für das Schmücken der Außenseite der Wohnungstür gilt ähnliches wie beim Balkon: Eigentümer dürfen grundsätzlich ihre Tür schmücken. Sie müssen jedoch darauf achten, dass die Tür nicht beschädigt wird. Zudem ist sämtliche Deko verboten, die im Treppenhaus Fluchtwege behindert oder Brandgefahr birgt. Und bevor im Vorgarten fleißig losdekoriert wird, ist es ratsam, die Zustimmung der Wohneigentümergemeinschaft einzuholen. Dann steht einer besinnlichen Weihnachtszeit nichts mehr im Weg.

 

Wer zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit die passende Dekoration nach DIY-Manier gerne selbst bastelt, hat in diesem Jahr sogar die Chance, einen Westwing-Gutschein im Wert von 300 Euro zu gewinnen. Als versierter „Altbau-Aufrüster“ sind wir bei FORTIS ein großer Fan von Eigenkreationen. Deshalb möchten wir bis zum 18.12.2019 Ihre kreativste DIY-Weihnachtsdeko sehen. Nehmen Sie hierzu einfach an unserer großen Advents-Challenge teil!

 

Und so landen Sie im Lostopf:

  1. @fortis_berlin (Instagram) oder @fortis.berlin (Facebook) folgen.
  2. Posten Sie ein Foto Ihres selbst gebastelten Deko-Unikats zum Thema „Weihnachten“ mit dem Hashtag #FORTISAdventsChallenge.
  3. Verlinken Sie zwei weitere kreative Hobby-Bastler/-innen

 

Der Gewinner wird direkt über Instagram oder Facebook benachrichtigt. Die Teilnahme ist ab 18 Jahren innerhalb von Deutschland und Österreich möglich. Dieses Gewinnspiel steht in keinerlei Verbindung zu Facebook und Instagram. Alles zu den Teilnahmebedingungen sowie weitere Informationen finden Sie hier.

 

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Immobilien in Berlin ohne Makler kaufen - was ist zu beachten?

Immobilien in Berlin ohne Makler kaufen - was ist zu beachten?

Viele potenzielle Immobilienkäufer ziehen es in Betracht, ihr Eigenheim ohne Makler zu kaufen – mit dem Hintergedanken, die Provision einzusparen. In Berlin liegt diese immerhin bei 7,14 Prozent des Kaufpreises. Um böse Überraschungen zu vermeiden, sollte dabei allerdings berücksichtigt werden, dass der Kauf einer Immobilie ohne Makler einige Besonderheiten mit sich bringt. Unter anderem sollten Interessenten den Track Record des Verkäufers prüfen.

Nebenkosten nicht vergessen

Grundsätzlich muss beim Kauf einer Immobilie zuallererst eine sichere Finanzierung gewährleistet werden können. Daher sollten bei der Berechnung des jeweiligen Budgets vorab auch die Kaufnebenkosten miteinbezogen werden. Bei einem Kauf ohne Makler sollte beachtet werden, dass dennoch zusätzliche Nebenkosten zum eigentlichen Kaufpreis hinzukommen. Neben Notarkosten und der Grunderwerbsteuer handelt es sich dabei um etwaige Bankgebühren für die entsprechende Finanzierung sowie um Renovierungs- und Umzugskosten. Es ist daher ratsam, sich ausreichend Zeit zu nehmen, um den Finanzierungsbedarf abklären zu können.

Am Track Record orientieren

Bei einem Kauf ohne Makler sollte der Interessent aber auf jeden Fall genauer auf den Verkäufer schauen. Schließlich steht der Makler mit seiner Reputation für die Qualität der Immobilien, die er vertreibt. Fällt dieser Maßstab weg, muss sich der Käufer selbst ein Bild darüber machen, ob Kaufpreis, Lage und Ausstattung stimmen. Hilfreich dabei ist die Orientierung am Track Record des Verkäufers – sofern es sich nicht um eine Privatperson handelt.

Viele Immobilienentwickler wie die FORTIS Group, aber auch Immobilienfonds beziehungsweise Immobilienaktiengesellschaften verkaufen Wohnungen direkt. All diese Unternehmen haben eine Historie, die sich ein potenzieller Käufer ansehen sollte. Bei Projektentwicklern werden hierbei oft neben den eigentlichen Projekten auch Kennzahlen zum Entwicklungsvolumen aufgeführt. Ein umfangreicher und positiver Track Record kann also als Zeichen für die Marktkenntnis und die Reputation des Unternehmens gelten.

 Ein genauso wichtiger Gradmesser ist jedoch die Frage, wie schnell, transparent und kompetent ein Berater auf Ihre Fragen antwortet. Daher sollten Sie lieber am Telefon oder im persönlichen Beratungstermin eine Frage zu viel als zu wenig stellen.

 


Berlins City West und ihr stetiger Wandel

Berlins City West und ihr stetiger Wandel

Berlin bietet mehr als Mitte, Friedrichshain oder Kreuzberg! Mit der Eröffnung des Zoofensters und dem Bau des Upper West fiel vor einigen Jahren der Startschuss für die City West, inzwischen eines der begehrtesten Viertel Berlins. Die unzähligen Theater und Museen, aber auch Bars, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten sind nur einige der Gründe, warum der lebhafte Hotspot zwischen Charlottenburg, Wilmersdorf und Schöneberg jährlich zahlreiche Besucher anlockt. Das bietet auch Chancen für Immobilieninvestments.

City West erstrahlt im neuen Glanz

Ende des 19. Jahrhunderts begann als Gegenstück zum alten Stadtzentrum in Mitte die Besiedlung des „Neuen Westens“. In den 1920er-Jahren wurden die Straßen um den Zoo dann als Einkaufs- und Vergnügungsviertel bekannt, in dem sich das Großstadtleben der Goldenen Zwanziger in den zahlreichen Theatern, Kinos, Cafés, Bars und Kaufhäusern abspielte. Im Zuge des Krieges und der Berliner Mauer verblasste der Glanz des „Neuen Westens“ und das ehemals angesehene Quartier um den Zoo wurde in den darauffolgenden Jahren auf die Funktion als Einkaufsmeile für West-Berlin reduziert. Wer aber heutzutage am Kurfürstendamm, Breitscheidplatz oder in der Tauentzienstraße unterwegs ist, wird schnell bemerken: Die City West ist zurück.

Ziel war es, den Charme, den der „Neue Westen“ einst ausstrahlte, wieder aufleben zu lassen, aber auch neue Großprojekte umzusetzen, um das Zooviertel moderner, schicker und internationaler werden zu lassen. Die Revitalisierung der City West begann 2010 mit dem neuen Kranzler-Eck und setzte sich am Breitscheidplatz mit Projekten wie dem Upper West und dem Zoofenster mit dem 2013 darin eingezogenen Luxushotel Waldorf Astoria fort. Das Traditionskino Zoopalast sowie das denkmalgeschützte Bikini-Haus wurden im Zuge umfangreicher Bau- und Sanierungsarbeiten modernisiert und erstrahlen in neuem Glanz. Seit der Umgestaltung der City West stellt der Kurfürstendamm sowie die daran angrenzenden Quartiere das zweitwichtigste Einzelhandelszentrums Berlins dar. Und die städtebauliche Entwicklung vor Ort nimmt weiterhin Fahrt auf, denn etliche Investoren realisieren derzeit weitere Großprojekte.

Wohnen in der City West - Chancen für Immobilieninvestments

Der Ortsteil Charlottenburg erfreut sich mit seiner City West einer immer größeren Beliebtheit. Man möchte in der City West nicht mehr länger nur ausschließlich einkaufen, sondern auch wieder wohnen. Seit 2013 wurde eine positive Zuzugsdifferenz von 12.800 Menschen verzeichnet, während im selben Zeitraum knapp 1.700 neue Wohnungen gebaut wurden. Einem aktuellen Report [1] zufolge fehlen zurzeit in Charlottenburg etwa 18.000 Wohnungen. Dabei wachsen die Kauf- und Mietpreise zurzeit an das Preisniveau der zentralen Lagen in Berlin-Mitte heran, wobei die durchschnittliche Kaufkraft in den A-Lagen Charlottenburgs gegenüber den Lagen in Mitte höher ist. Zusammengefasst ist bei Investitionen in jeglichen Quartieren und Lagen in Charlottenburg von einem hohen Wertsteigerungspotenzial auszugehen – allein schon aufgrund der zahlreichen Neubauprojekte, die die City-West auch zukünftig zum absoluten Hotspot machen.

 

[1] https://guthmann.estate/de/marktreport/berlin/charlottenburg/