mikrolage berlin altbau

„Mikrolage, Mikrolage, Mikrolage“

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Lage, Lage, Lage heißt es oftmals im Hinblick auf das vermeintlich wichtigste Kriterium einer Investitionsentscheidung. Keine Frage, der Standortfaktor ist ein entscheidendes Kriterium für eine erfolgreiche Investition, wobei der Fokus dabei häufig auf der Makrolage liegt, wenn es um die Beurteilung einer möglichen Kaufentscheidung geht. Um Standortpotenziale jedoch effizient einschätzen zu können, spielt der Faktor Mikrolage eine mindestens ebenso entscheidende Rolle.

Standortlage frühzeitig richtig bewerten

Während es hinsichtlich der Makrolage darum geht, die Region im Allgemeinen, die Infrastruktur und auch die Wirtschaftskraft zu beurteilen, die Aufschluss über die mögliche Weiterentwicklung der Stadt sowie des Wohnstandorts geben, definiert sich die Mikrolage über die unmittelbare Umgebung des Objekts. Konkret betrifft das die direkte Nachbarschaft, die entsprechende Straße oder auch die Attraktivität der umliegenden Bebauung. Je nach individuellen Präferenzen oder Ansprüchen an die künftige Kapitalanlage sollte die entsprechende Immobilie eingehend geprüft werden.

Zunächst aber spielt es auch eine Rolle, ob die Immobilie zur Eigennutzung oder als Kapitalanlage gekauft werden soll. Handelt es sich beispielsweise um einen Erwerb als Kapitalanlage, so sollte zusätzlich im Vorhinein geplant werden, welche Mieterschicht adressiert werden soll. Sich dies bewusst zu machen, ist hierbei entscheidend. Denn je nach Bedürfnissen des jeweiligen Mieters, kann was für den einen die perfekte Mikrolage ist, bereits das Ausschlusskriterium für den nächsten darstellen. Möchte man beispielsweise an Familien vermieten, so sind Schulen und Kindergärten in der Nähe von Vorteil sowie eine tendenziell eher ruhigere Wohngegend, während hingegen Singles oder Studenten belebtere Wohngegenden bevorzugen, mit kurzen Wegen zu Restaurants, Bars, Cafés oder auch Kinos. Von einem bloßen richtig oder falsch in Sachen Mikrolage kann daher in den meisten Fällen nicht die Rede sein.

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Der Wert der Immobilie steht und fällt mit der Qualität der Mikrolage

Hinsichtlich der Analyse der Mikrolage ist jedoch eines vorwegzunehmen: Den idealen Standort für eine Immobilie wird es vermutlich nicht geben. Es werden immer Kompromisse nötig sein. Dennoch zahlt sich Genauigkeit aus, um frühzeitig eine Immobilie richtig einschätzen zu können. Ist es bereits aufgrund von Unachtsamkeit zu Fehlern gekommen, ist der Ärger später nicht nur groß, sondern auch von Dauer. Immerhin kann eine Immobilie nicht einfach versetzt werden, wenn einem die in der Nähe gelegene Straßenkreuzung oder Bar später doch zu laut ist.

Eine Frage, die Sie sich zudem stellen sollten, wenn es sich um die Analyse der Mikrolage eines Objekts handelt, ist unter anderem, inwiefern ausgebaute Straßen und eine schnelle Anbindung an Autobahn oder das Stadtzentrum vorhanden sind. Doch auch die Qualität der Verkehrsanbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln sowie die Qualität der dortigen Infrastruktur generell in puncto Supermärkte, Gastronomieangebote, Ärzte, Schulen oder auch Kitas gilt es zu beurteilen. Wie es um Lärm und Luftemission steht sowie um das etwaige Vorhandensein von Grünflächen, Kultur- und Freizeitangeboten, das sollte in die Analyse ebenfalls einbezogen werden. Zudem kann es sinnvoll sein, die direkte Mietsteigerungsentwicklung vor Ort zu prüfen sowie die Altersstruktur und den Arbeitslosenanteil in der Nachbarschaft.

mikrolage berlin altbau

Doch nicht nur die derzeitige Mikrolage sollte genau unter die Lupe genommen werden. Denn wie bei der Makrolage muss berücksichtigt werden, dass sich die Mikrolage mitunter stark wandeln kann: Gibt es mittel- und langfristige Planungen der dortigen Kommunen und in welche Richtung wird sich dadurch das jeweilige soziale und infrastrukturelle Umfeld entwickeln? All dies sind Faktoren, die unbedingt vor dem Kauf in Augenschein genommen werden sollten, um ein böses Erwachen zu einem späteren Zeitpunkt zu vermeiden.


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Berlin-Pankow – Altbauwohnungen in attraktiver Lage kaufen

Berlin-Pankow – Wohnungen in attraktiver Lage kaufen

Zusammen mit dem Prenzlauer Berg und Weißensee bildet Pankow einen Bezirk der Superlative: Mehr als 400.000 Menschen leben dort. Für sich allein genommen wäre es die 16.-größte Stadt Deutschlands. Während jahrelang besonders der Prenzlauer Berg als Szeneviertel im Fokus vieler Berliner und Nichtberliner stand, haben sich jedoch auch die anliegenden Kieze in und um Pankow gewandelt.

Wo Natur mit Großstadtflair verschmilzt

Der einst vor allem bei Singles und Studenten beliebte Stadtteil Pankow, erfährt mittlerweile auch durch Familien einen immer größeren Zuwachs. Kein Wunder, schließlich vereint Pankow neben dem Szeneviertel Prenzlauer Berg doch zahlreiche Grünanlagen und Seen in Alt-Pankow und Weißensee, wobei sich zentrumsnahe Wohnlagen im Grünen generell einer zunehmenden Beliebtheit erfreuen.

Nach Natur und Grünanlagen muss man in Pankow nicht lange suchen. Pankow gilt mit seiner Vielzahl an Parks und Grünflächen als eine Idylle mitten in Berlin. Darüber hinaus tragen die vielen schönen Baudenkmäler sowie die gute Anbindung durch den öffentlichen Nahverkehr zur Attraktivität Pankows bei. Obwohl Pankow selbst größtenteils recht ruhig gelegen ist, ist der Großstadtflair Berlins nie fern. So ist man beispielsweise mit der Kastanienallee in unmittelbarer Nähe nur wenige Gehminuten vom Stadttrubel entfernt.

stadtteilportrait pankow park

Große Potenziale für Immobilieninvestments in Berlin-Pankow

Die Kastanienallee ist eine knapp einen Kilometer lange Flaniermeile, die sich vor allem durch ihre Restaurants, kleinen Cafés, Bars und Boutiquen auszeichnet. Auch durch ihre Vielzahl an kulturellen Angeboten, darunter etliche Galerien, bildet die Allee den Anziehungspunkt Pankows. Die kleinen, oftmals unscheinbaren Läden, in denen es viel zu entdecken gibt, laden zum Stöbern ein und lassen die Kastanienallee zu einer der lebendigsten Straßen Berlins werden. Doch auch die nördlicheren Lagen Pankows haben aufgeholt, sodass für das hippe Café an der Ecke oder das nächste Restaurant mit Erlebnischarakter nicht mehr erst bis in den Prenzlauer Berg gefahren werden muss.

Wer in Pankow wohnt profitiert von einer hohen Lebensqualität, die die Verschmelzung von Natur und urbanem Lebensgefühl bietet. Unabhängig von der generell positiven Preisentwicklung innerhalb Berlins ist auch bei dem einst eher im unteren Segment gelegenen Pankow mit einem deutlichen Wertzuwachs in den nächsten Jahren zu rechnen. Dabei zeichnet sich vor allem eine große Nachfrage nach hochwertigem Wohnraum im zentral gelegenen Pankow ab. Derlei herausragende Oasen in einer belebten Großstadt sind nicht nur ideal für Selbstnutzer. Besonders für Kapitalgeber, die an langfristigen Investments interessiert sind, bieten Objekte in Lagen wie dieser etliche attraktive Potenziale.

Als Projektentwickler mit dem Fokus in der Bestandsentwicklung wohnwirtschaftlich geprägter Immobilien in zentralen Lagen Berlins, haben wir den aufstrebenden Bezirk ebenfalls für uns entdeckt und freuen uns über insgesamt vier aktuelle Altbau-Projekte im Herzen Pankows. Die charmanten Wohnungen warten nur darauf bewohnt zu werden und bieten dabei die optimale Grundlage für einen individuellen Selbstausbau. Sehen Sie selbst – wir freuen uns von Ihnen zu hören: Jetzt Immobilien in Pankow entdecken!


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Altbausanierung – die 7 häufigsten Irrtümer

Altbausanierung – die 7 häufigsten Irrtümer

Etliche Bauherren schrecken vor einer Altbausanierung zurück. Dies liegt vor allem an einer Vielzahl von Vorurteilen und Mythen. Dass Sanierungen im Altbau ineffektiv, teuer und langwierig seien, das hält sich genauso hartnäckig wie viele weitere Aussagen, die nach wie vor im Umlauf sind. Wir klären sieben davon auf.

1. Denkmalgeschützte Häuser können nicht energetisch saniert werden

Bei Altbauten, die vollständig oder teilweise unter Denkmalschutz stehen, sind Sanierungen zwar aufwendiger, aber dennoch möglich. Bei einer zu erhaltenden Fassade ist eine Innendämmung sehr sinnvoll. Indem alte Fenster durch moderne Isolierglasfenster ausgetauscht werden, die der vorherigen Optik entsprechen, kann so leicht die Energiebilanz verbessert werden, ohne den historischen Charme einbüßen zu müssen.

2. Zuallererst muss die Fassade gedämmt werden

Dass bei einer Altbausanierung zuerst die Dämmung erfolgen muss, ist ein Mythos. Viel wichtiger ist es, zunächst festzustellen, ob eine Fassadendämmung effektiv ist. Eine generelle Pflicht gibt es jedoch nicht. Wenn bei den anstehenden Vorhaben allerdings mehr als zehn Prozent der Fläche neu verputzt werden, sind Eigentümer dazu verpflichtet, die Fassade nach den Vorgaben der Energieeinsparverordnung zu dämmen.

3. Alternative Heizsysteme lohnen sich im Altbau nicht

Dass bei einer Altbausanierung zuerst die Dämmung erfolgen muss, ist ein Mythos. Viel wichtiger ist es, zunächst festzustellen, ob eine Fassadendämmung effektiv ist. Eine generelle Pflicht gibt es jedoch nicht. Wenn bei den anstehenden Vorhaben allerdings mehr als zehn Prozent der Fläche neu verputzt werden, sind Eigentümer dazu verpflichtet, die Fassade nach den Vorgaben der Energieeinsparverordnung zu dämmen.

4. Individuelle Wohnwünsche können im Altbau nicht realisiert werden

Anders als beim Neubau, bei dem der Grundriss erst festgelegt wird, ist diese Grundlage beim Altbau bereits gegeben. Je nach Aufbau des Hauses ist durch eine Entkernung des Innenraums jedoch in den allermeisten Fällen möglich, den Wunschgrundriss im Nachhinein noch umzusetzen. Da diese Umbaumaßnahmen im Altbau etwas komplizierter ausfallen können, sollten sie von einem Fachplaner begleitet werden.

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5. Aus einem Altbau kann kein Effizienzhaus werden

Durch eine nachträgliche Wärmedämmung sowie eine Optimierung von Heizung und Fenstern kann sogar Passivhausstandard erreicht werden. Welcher Energiestandard im Einzelfall genau erreicht wird, hängt vor allem von der Dicke der Dämmung ab. Zudem sind die konstruktiven Voraussetzungen hierbei entscheidend und müssen im Zweifel geschaffen werden.

6. Energetische Altbausanierungen werden kaum vom Staat unterstützt

Dieses Vorurteil ist absolut falsch. Altbaubesitzer, die ihr Haus energetisch sanieren wollen, können finanzielle Unterstützung beantragen. Für Vorhaben wie diese bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zinsgünstige Kredite oder Zuschüsse, beispielsweise das Förderprogramm „Energieeffizient Sanieren“. Gefördert werden sowohl Komplettsanierungen als auch Einzelmaßnahmen. Förderfähig sind unter anderem die Dämmung von Außenwänden und Dachflächen, der Austausch der Heizung sowie der Einbau einer Lüftungs- oder Photovoltaikanlage.

7. Eine Sanierung im Altbau führt zu Schimmelbildung

Bei einer energetischen Sanierung werden mögliche undichte Stellen verschlossen mit dem Ziel, weniger Energie entweichen zu lassen und so Kosten einzusparen. Sollte der Luftaustausch eingeschränkt sein, kann es zu einer erhöhten Feuchtigkeit und schlimmstenfalls zu Schimmelbildung kommen. Durch eine fachgerechte Ausführung der Sanierungsmaßnahme und einem anschließenden wirkungsvollen Lüftungskonzept lässt sich dies jedoch leicht verhindern und so zudem für ein besseres Raumklima sorgen.


Altbauwohnung Hausansicht

Die Altbauwohnung – eine Investition mit Zukunft?

Die Altbauwohnung – eine Investition mit Zukunft?

Zwei Monate lag Berlin im Dornröschenschlaf: Der Corona-Lockdown hat aus der einst pulsierenden Metropole zeitweise nahezu eine Geisterstadt gemacht. Inzwischen ist das Leben jedoch zurückgekehrt und viele, die länger in ihrem (gemieteten) Wohnzimmer sitzen mussten, fragen sich, ob jetzt der Zeitpunkt für die erste eigene Wohnung gekommen ist.

Andererseits ist der Corona-Schock bei Weitem nicht verdaut: Ob Kurzarbeit, Existenzsorgen oder drohende Arbeitslosigkeit, die Krise warf und wirft viele gesellschaftliche Fragen und Ängste auf. Auch an der Börse waren die Auswirkungen deutlich zu spüren. Der DAX fiel zwischenzeitlich sogar unter die Marke von 10.000 Punkten, mit der Konsequenz, dass viele Investoren Wertverluste ihrer Anlagen verkraften müssen. Ob der derzeitige Aufwärtstrend anhält, ist noch unklar. Wie können die Berliner ihr Kapital in dieser turbulenten Zeit noch gewinnbringend investieren?

Steigender Bedarf, sinkendes Angebot

Wer aktuell investieren will, sollte sich eingehend mit einer vermieteten Wohnung als Kapitalanlage befassen. Die Verkaufspreise von Berliner Wohnimmobilien sind in den vergangenen Jahren gewachsen und auch in Krisenzeiten zumindest stabil geblieben. Ein Grund dafür besteht im anhaltenden Zuzug und Bevölkerungswachstum der Hauptstadt.

Besonders Altbauwohnungen profitieren von diesem Megatrend. Dort trifft steigende Nachfrage auf sinkendes Angebot: Hochwertige Altbauwohnungen aus der Zeit um die Jahrhundertwende oder auch aus der klassischen Moderne werden immer mehr zur Rarität. Das spiegelt sich in der Preis- und Wertsteigerung wider. Auch der Fakt, dass sogar in Zeiten der Corona-Krise viele Eigennutzer Altbauimmobilien in Berlin kaufen, unterstreicht die hohe Nachfrage nach dieser Wohnungsform. Mit der passenden Immobilie dürfte es also nicht allzu schwerfallen, die Wohnung über Jahrzehnte hinweg dauerhaft zu vermieten. Vor diesem Hintergrund kann es deshalb sinnvoll sein, eine Altbauwohnung als Kapitalanlage zu erwerben.

Altbauwohnung Hausfassade berlin

Nachhaltiger wohnen

Nicht jede Altbauwohnung ist gleich ein solides Investment oder gar ein Juwel. Um eine langfristig positive Wertentwicklung zu erreichen, sollte beim Kauf auf die Nachhaltigkeit der Immobilie geachtet werden. Der ökologische Fußabdruck ist ein wichtiges Kriterium. Besonders im Segment der Altbauimmobilien gibt es sowohl regelrechte CO2-Schleudern als auch Objekte, die energetisch auf dem Niveau von Neubauwohnungen sind. Kaufinteressenten sollten daher einen genauen Blick auf die Qualität der Dämmung von Außenfassaden und Fenstern sowie die Beschaffenheit der Heizungsanlage werfen. Auf diese Weise sind Altbauwohnungen auch an Vertreter der jüngeren Generationen vermietbar, die besonderen Wert auf Nachhaltigkeit legen.


wohntrends japandi wiener geflecht

Altbauinspiration: Neue Wohntrends – von „Japandi“ bis „Wiener Geflecht“

Altbauinspiration: Neue Wohntrends – von „Japandi“ bis „Wiener Geflecht“

Wie in der Mode gibt es auch beim Einrichten schon längst nicht mehr nur den einen Stil. Neben den bekannten Trends lassen sich hin und wieder neue Einrichtungsstile ausmachen. Begriffe wie „Japandi“ oder „Wiener Geflecht“ sagen Ihnen nichts? Wir erklären, was es damit auf sich hat und welche Wohntrends 2020 darüber hinaus für uns bereithält.

Japandi: Weniger ist mehr

Was zunächst sehr konträr wirken mag, kann richtig kombiniert schnell ein harmonisches Gesamtbild ergeben. Der neueste Wohntrend ist ein Mix aus japanischen und skandinavischen Elementen – kurz: Japandi. Anders als der skandinavische Einrichtungsstil, der mit seinem kühlen und minimalistischen Design bereits seit Jahren beliebt ist, zeichnet sich der japanische Stil durch die Verwendung natürlicher Materialien sowie eine reduzierte Ästhetik aus. Die Kombination beider Stile ergibt ein Zuhause im cleanen Look, das dennoch Wärme und Behaglichkeit ausstrahlt.

Beim Japandi spielt Understatement eine zentrale Rolle, Möbel und Formen sind schlicht und filigran. Um das Wohnumfeld nicht zu überladen und die Eleganz zu wahren, werden Accessoire- und Deko-Highlights stets nur sehr rar eingesetzt. Der Stilmix bietet viel Spielraum durch die Verwendung verschiedener Materialien – sowohl helles, für den Skandi-Stil übliches Holz als auch die im japanischen Einrichtungsstil geläufigen dunkleren Holzarten sowie Bambus können nach Belieben kombiniert werden.

Passend zum Wohntrend Japandi erfreuen sich Papier- und Furnierleuchten einer immer größeren Beliebtheit. Dabei wirkt das warme und diffuse Licht, das von ihnen ausgeht, beruhigend.

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Wiener Geflecht – zeitlos und nachhaltig

Das knapp 200 Jahre alte Design des Wiener Geflechts feiert in diesem Jahr in unseren vier Wänden sein Revival. Als Wiener Geflecht bezeichnet man Möbelstücke, die mit aus Rattan geflochtenen Elementen versehen sind. Typisch sind diese Elemente beispielsweise bei Sitzbespannungen von Stühlen, Lampenschirmen, Schranktüren, Kommoden oder auch als Kopfende eines Betts. Das verwendete Rohrgeflecht ist sehr vielseitig und zudem nachhaltig, da das Material von der schnell nachwachsenden Rattanpalme stammt. Je nach Vorliebe können die Möbelstücke sowohl mit älteren als auch mit modernen Möbeln ideal kombiniert werden, wobei das Endergebnis entweder klassisch schick oder sehr aufregend anmuten kann. In jedem Fall verleiht das Wiener Geflecht Ihrem Zuhause jedoch ein zeitloses und luftiges Flair.

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Textiltrends für 2020

2020 halten zudem zwei aus der Mode bekannte Textilarten Einzug: Es ist die Rede von Cord und Samt. Ersterer eignet sich nicht nur hervorragend für Bekleidung, sondern mindestens genauso gut als Bezugsstoff für Sessel, Sofas und Polsterstühle. Wer auf Eleganz Wert legt, greift zu Samt statt Cord. Kombiniert mit Marmor oder Messing lässt der weiche Stoff das entsprechende Zimmer in einem edlen Look erscheinen.

Fest steht: In diesem Jahr darf es einrichtungstechnisch von schlicht bis gewagt in den eigenen vier Wänden zugehen. Viel Spaß beim Ausprobieren und Austoben in Ihrem Zuhause!


Altbau: Mit der richtigen Farbkombination zum völlig neuen Raumgefühl

Altbau: Mit der richtigen Farbkombination zum völlig neuen Raumgefühl

Der Frühling ist da, draußen blühen Blumen, Sträucher und Bäume in voller Pracht. Wir haben uns deshalb einige Gedanken gemacht, wie wir den farbenfrohen Frühling auch in unsere vier Wände einziehen lassen können. Denn mit den richtigen Farben an Wänden und auf Möbeln lassen sich gekonnt frische Akzente setzen. Welcher Farbton momentan besonders beliebt ist und wie selbst der schwierigste Untergrund bewältigt werden kann, erklärt Farbdesignerin Anna von Mangoldt. Zudem erzählt sie, mit welchen persönlichen „Farb-Challenges“ sie bereits zu kämpfen hatte.

Haben Sie einen persönlichen Farbtonfavoriten für diesen Frühling?

Einen spezifischen Lieblingsfarbton habe ich momentan tatsächlich nicht, und ehrlich gesagt finde ich das sehr schön. An den meisten Tönen aus meiner Farbkollektion kann man sich glücklicherweise nicht sattsehen, sodass sie sehr lange Favoriten bleiben. Ich selbst renoviere und streiche bei uns in der Wohnung gerade auch sehr viel und tendiere eher dazu, bestimmte Farbkombinationen zu favorisieren. Aktuell ist meine Wohnung beispielsweise in warmen Grau-Grün-, Sand-, Grau- und Blautönen gestrichen. Dazu kombiniere ich sehr gerne leuchtende Rottöne in Form von angemalten Möbeln, Blumen oder anderen Accessoires.

Bei meinen Kunden merke ich, dass verhältnismäßig oft der Grünton Ginkgo bestellt wird. Das ist ein gedeckter, aber trotzdem fröhlicher Grünton, der sowohl in Räumen wie auch auf Möbeln unheimlich edel wirkt. Wenn man es eher klassisch und etwas strenger mag, kann man ihn mit Grau- und Schwarztönen kombinieren, oder aber auch mit Pink, Gelb oder Fliederfarben für einen sehr zeitgemäßen Look.

gruene kommode anna von mangoldt

Haben Sie das Gefühl, die aktuelle Situation motiviert mehr Menschen langersehnte Farbprojekte endlich anzugehen? 

Ja, absolut. Im Frühling haben meine Kunden ohnehin schon verhältnismäßig viel Farbe bestellt, um ihre Farbprojekte umzusetzen. Doch vor allem jetzt merken wir, welche Bedeutung ein schönes Zuhause für uns hat und was man mit eigenem Einsatz dafür tun kann, damit wir uns in ihm noch wohler fühlen. Auffällig ist insbesondere, dass zunehmend mehr Menschen alte oder neue Möbel anstreichen. Daraufhin folgen anschließend meist auch die Wände.

Da unsere Farben schon immer direkt über den Online-Shop bestellt werden konnten und wir neben einer persönlichen Beratung auch kostenlose handgestrichene A4-Leihmuster verschickt haben, ist es auch in diesen Zeiten nach wie vor leicht, die eigenen Farbprojekte in die Tat umzusetzen.

farbfaecher anna von mangoldt

Sie posten auf Ihrem Instagram-Kanal (@annavonmangoldtpaint) des Öfteren wertvolle Kniffe und Tricks für spannende DIY-Projekte. Können Sie uns Tipps verraten, mit denen auch der schwierigste Untergrund zu bewältigen ist? 

Grundsätzlich bin ich ein Befürworter von gutem Anschleifen, auch wenn dies eigentlich nicht nötig ist, wenn man mit Kreidefarbe streicht. Meine Erfahrung hat aber gezeigt, dass angeschliffene Oberflächen die Farbe deutlich besser aufnehmen. Wichtig dabei ist jedoch, dass alte Fette und anderer Schmutz im Vorhinein gründlich entfernt wurden. Unter schwierigem Untergrund verstehe ich zum Beispiel folienbeschichtete Oberflächen oder hochglänzende Küchenfronten. Für diese Untergründe empfehle ich immer, mit der sogenannten Spezialgrundierung aus meiner Kollektion vorzustreichen. Diese sorgt dafür, dass anschließende Farbanstriche besser haften.

Ein anderes Problem, das durchaus immer wieder auftreten kann, ist das Durchschlagen von Holzinhaltsstoffen, wodurch die frisch gestrichenen Möbel fleckig aussehen. Für eine gleichmäßige Oberfläche rate ich bei Hölzern wie Eiche, Kiefer oder Fichte sowie gebeizten oder geölten Hölzern deshalb zu einer Grundierung mit Sperrgrund. Im Anschluss daran kann man das Möbelstück wie gewohnt streichen.

Ein letzter Tipp zum Streichen von Möbeln ist weiterhin, dass man die Trocknungszeiten der Grundierungen und Farben einhalten und das Streichen in praller Sonne meiden sollte.

stuhl streichen anna von mangoldt

Wenn Sie zurückdenken, gab es vielleicht auch bei Ihnen schon mal so etwas wie „die größte Farb-Challenge“ in der Vergangenheit? Und wie haben Sie diese gemeistert? 

Farb-Challenges gab es viele und das ist es auch, was meinen Beruf so spannend und abwechslungsreich macht. Meine Erfahrung zeigt, dass es manchmal länger dauert, bis das richtige Farbkonzept erstellt ist, aber es letztlich immer eine Lösung gibt. Als ich in meinem Job noch unerfahrener war, haben mich „Farb-Challenges“ natürlich schneller verunsichert. Ein Projekt ist mir besonders in Erinnerung geblieben: Vor zehn Jahren sollte ich das Farbkonzept für einen alten, dunklen Pferdestall erstellen, der zu einem Festsaal umgebaut werden sollte. Die Bauherrin war bekanntermaßen anspruchsvoll und bat mich, ihr zu helfen. Ich weiß noch, wie ich nachts um zwölf Farbmuster gemischt und gestrichen habe, Konzepte skizziert habe und mehrmals auf die Baustelle gefahren bin, bis das Konzept stand. An diesem hat sich auch zehn Jahre später nichts verändert, was mich nach wie vor sehr freut.

farbkonzept anna von mangoldt
farbkonzept anna von mangoldt

Tipps für den perfekten Sonntag in Ihrer Altbauwohnung

 Tipps für den perfekten Sonntag in Ihrer Altbauwohnung

Der Frühling ist da und mit ihm das schöne Wetter. Gerade an Sonntagen, an denen die Geschäfte geschlossen haben, bietet es sich an, besonders viel Zeit draußen zu verbringen. Zeit also für umfangreiche Unternehmungen, Grillfeste mit Freunden oder einen Besuch im Freiluftkino. Aufgrund von COVID-19 ist dies in diesem Frühling so nicht umsetzbar. Um die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, wird das öffentliche Leben stark eingeschränkt und so der Kontakt zu Mitmenschen auf ein Minimum reduziert. Anstelle von: Schwimmbad, Park und Bar heißt es nun Küche, Sofa und Bett. Natürlich kann zur Abwechslung ein Sonntag auf der Couch auch mal entspannend sein. Doch was ist zu tun, wenn dann die große Langeweile aufkommt? Mit diesen zehn Tipps sind Sie für die kommende Zeit bestens gerüstet.

1. Eis selber machen

Jetzt wo es wieder wärmer wird, ist die Lust nach einer leckeren Kugel Eis besonders groß. Doch auch wenn einige Eisdielen geschlossen haben, muss darauf nicht verzichtet werden. So kann man aus seinem Lieblingsobst auch Zuhause leicht ein großartiges Eis zaubern. Beginnt man direkt nach dem Aufstehen damit, kann man es bereits wenige Stunden später in der Nachmittagssonne auf dem Balkon genießen.

2. Gemeinsamer Brunch auf Balkonien

Der Balkon als eigene kleine Oase ist in Corona-Zeiten wichtiger denn je. Damit das auch gelingt, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um den Balkon wieder frühlingsfit zu machen. Wenn das erst einmal geschafft ist, steht auch einem gemeinsamen Brunch nichts mehr im Wege. Per Videochat versteht sich.

3. Wohnung umgestalten

Alles neu macht Corona, oder so ähnlich. Sie werden überrascht sein, wie viel Frische man in die eigenen vier Wände bringen kann, indem Möbel verstellt und so völlig neu in Szene gesetzt werden. Das sorgt nicht nur dafür, dass der Raum ganz anders zur Geltung kommt, sondern auch dafür, dass Sie die Wohnung wieder bewusster wahrnehmen und auch schätzen. Versuchen Sie es doch mal!

4. Zeit für DIY-Projekte nehmen

Hand aufs Herz! Wann haben Sie das letzte Mal gebastelt? Nicht nur für Kinder stellt Basteln eine tolle Beschäftigung dar, immerhin hat es eine beruhigende Wirkung auf uns und fördert zudem die Kreativität. Das Schöne dabei: Die ein oder andere Frühlingsdekoration können Sie bestimmt auch selbst übernehmen.

5. Briefe schreiben - Die fast vergessene Art der Kommunikation

Natürlich stehen wir auch jetzt in engem Kontakt zu Freunden und Familie. Aber was ist mit den Kontakten, zu denen wir im Alltagsstress den Draht verloren haben. Warum jetzt nicht damit beginnen, die in Vergessenheit geratenen Kontakte zu pflegen und alte Freundschaften wiederaufleben lassen? Oder wie wäre es damit, wieder Briefe zu schreiben? Der Empfänger freut sich mit Sicherheit.

6. Altes auffrischen und Neues Lernen

Es dauert ohne Übung bekanntermaßen nicht lange, bis wir Dinge teilweise wieder verlernen. Sei es eine Sprache, die man eine Weile nicht mehr gesprochen hat oder auch das Instrument, das seit einiger Zeit vergessen in der Ecke steht. Aber auch um Neues zu lernen, für das Ihnen immer die Zeit fehlte, ist jetzt der richtige Zeitpunkt. Das Schöne dabei: Bewiesenermaßen hält das Lernen von Neuem geistig fit.

7. In Erinnerungen schwelgen

Genießen Sie das Schwelgen in Erinnerungen während Sie die alten Fotoalben durchblättern oder verinnerlichen Sie die Eindrücke vom kürzlich Erlebten beim Anlegen eines ganz neuen Albums.

8. Zeit für sich im Home Spa

Wie könnte man die dazugewonnene Zeit in der sozialen Zwangspause besser nutzen als für sich selbst? Schließlich muss man für einen Wellnesstag nicht unbedingt das Haus verlassen. Eine selbstgemischte Maske, ein Schaumbad mit Kerzen und etwas entspannte Musik können bereits Wunder bewirken. Sie werden sehen!

Falls Sie noch nach Inspiration für das Badezimmer suchen, werden Sie hier fündig.

9. Hektisches Kochen und Backen war gestern

Gerade jetzt hat man die Möglichkeit sich einen ganzen Abend Zeit zum Kochen oder Backen zu nehmen, um sich auch an schwierigere Rezepte zu wagen, für die man sonst nie die Zeit oder Geduld hatte. Wie wäre es beispielsweise mit einem Gericht, das Sie sonst nur in Ihrem Lieblingsrestaurant essen?

10. Nichts tun

Ja, Sie haben richtig gelesen. Wir sind permanenten Reizen ausgesetzt, auch jetzt. Sei es das Smartphone, das Tablet oder der Fernseher, der im Hintergrund läuft. Wirklich aktiv gar nichts zu tun ist viel schwerer als gedacht, hilft aber ungemein dabei zu entschleunigen und sich auf sich zu besinnen.


Der Frühling zieht ein – mit diesen Tipps holen Sie ihn sich in Ihre Altbauwohnung

Der Frühling zieht ein – mit diesen Tipps holen Sie ihn sich in Ihre Altbauwohnung

Die ersten warmen Sonnenstrahlen dringen durchs Fenster, die Vögel zwitschern, alles beginnt zu blühen. Kurz gesagt: Der Frühling ist da! Und es braucht nicht viel, um auch die eigene Wohnung auf diese schöne Jahreszeit einzustimmen. Mit den folgenden Tipps gelingt es im Handumdrehen, für ein Frühlingserwachen in den eigenen vier Wänden zu sorgen.

Helle und warme Farben wählen

Mit dem Frühlingsanfang haben die kalten und dunklen Tage endlich ein Ende. Das sollte sich auch in Ihrem Zuhause spiegeln. Anstelle von gedeckten Farben kommen im Frühling vor allem helle Farben zur Geltung. Für eine gelungene Frühlingsdeko empfehlen Innenausstatter vor allem eine Farbe: Kleine Akzente mit warmen Gelbtönen in Form von Zierkissen, Vasen, Servietten oder auch Zitronen können bereits Wunder bewirken. Ebenso eignen sich Pastellfarben für eine frühlingshafte Stimmung. Blumen oder Zweige wie farbenfrohe Tulpen oder Weidenkätzchen sind der Inbegriff von Frühling und deshalb eine gelungene Dekoration in dieser Jahreszeit.

Mit luftig-leichten Textilien bereit für den Frühling

Mit den richtigen Textilien und Materialien lässt sich ebenfalls schnell Großes bewirken, ohne gleich die ganze Wohnung umgestalten zu müssen. Lagen im Winter noch die schwere Wolldecke und das Schafsfellkissen auf dem Sofa, sind im Frühling leichtere Materialien willkommen. Vor allem Leinen und Baumwolle in hellen Tönen eignen sich. Um für Abwechslung zu sorgen, sollte auf einen Muster- und Materialmix gesetzt werden. Generell gilt, dass für den Frühling florale Muster oder solche mit einer weichen und runden Linienführung gut geeignet sind. Als Materialien sind Holz und Rattan empfehlenswert, da sie sich beliebig kombinieren lassen und maßgeblich dazu beitragen, Ihre vier Wände frühlingsfit zu machen.


Nachhaltigkeit beginnt in den eigenen vier Wänden

Nachhaltigkeit beginnt in den eigenen vier Wänden

Modernes Leben kostet. Nicht nur Geld, sondern auch natürliche Ressourcen. Aber wie genau findet man eigentlich heraus, wie groß unser individueller ökologischer Fußabdruck wirklich ist? Bei der Beantwortung dieser Frage spielen unsere eigenen vier Wände eine große Rolle. Dabei ist es bereits mit wenigen Handgriffen möglich, für ein umweltfreundlicheres Zuhause zu sorgen. Doch wie? Die folgenden fünf Tipps helfen dabei.

Überblick verschaffen: Ökologischen Fußabdruck bestimmen

Um herauszufinden, wie nachhaltig man eigentlich lebt, empfiehlt es sich, den ökologischen Fußabdruck berechnen zu lassen. Beim ökologischen Fußabdruck handelt es sich, vereinfacht gesagt, um einen Nachhaltigkeitsindikator. Den Fußabdruck kann man online in wenigen Schritten ermitteln und erhält anschließend Tipps, wie sich die eigene „Schuhgröße“ verkleinern lässt.

Typische Heizfehler vermeiden

Auch wenn es im Winter verlockend erscheinen mag, die Heizung zwischenzeitlich voll aufzudrehen, ist dies aus ökologischer Sicht nicht sinnvoll. Besser ist es, eine gewisse Basistemperatur zu halten. Darüber hinaus sollten Heizkörper nicht von Möbeln oder Vorhängen verdeckt werden, um einen Wärmestau zu vermeiden. Natürlich kann auch eine automatische Regelung durch Smart-Home-Systeme sehr viel Einsparpotential erzielen.

Strom und Wasser sparen

Vor allem Geräte im Standby-Betrieb verbrauchen Strom, den man leicht einsparen kann. Den Fernseher nicht nur auszuschalten, sondern gänzlich vom Strom zu trennen, lohnt sich sowohl aus ökologischer als auch finanzieller Sicht. Für eine langfiristige Effizienzsteigerung in Sachen Strom und Wärme können Smart-Home-Systeme eine lohnende Anschaffung sein. Eine intelligente Vernetzung von Heizung, Haushaltsgeräten und Co. ermöglicht es, dass der Verbrauch von Wärme und Strom jederzeit zuverlässig reguliert wird. Mithilfe von Wassersparaufsätzen in Dusche und Waschbecken können zudem leicht große Mengen an Wasser eingespart werden, ohne Einbußen an der Duschqualität. Im Allgemeinen stellen moderne Sanitäranlagen, beispielsweise Toiletten mit effizienten Spülkästen, eine deutlich umweltfreundlichere Alternative dar.

Wohnungseinrichtung

Generell kann auch in puncto Wohnungseinrichtung leicht auf mehr Nachhaltigkeit gesetzt werden. Wer zum Beispiel heimische Hölzer wie Eiche oder Zirbe aus kontrolliertem Anbau bei der Wohnungseinrichtung anstelle von Tropenhölzern wählt, geht bereits einen wichtigen Schritt in diese Richtung. Der Grund dafür ist, dass Tropenholz unter schlechten sozialen und umwelttechnischen Bedingungen abgeholzt und anschließend Tausende Kilometer transportiert wird.

Ressourcenschonend leben

Ihren Beitrag für weniger Ressourcenverbrauch können Sie auf verschiedene Weise leisten. Die Möglichkeiten reichen vom Entsorgen alter Stromfresser bis hin zur bewussten Wahl des Möbelherstellers. Viele Unternehmen setzen bereits im Herstellerprozess auf einen ökonomischen und verantwortlichen Umgang. Vor allem Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen, wie Bambus, Leinen oder Hanf, sind bedeutend im Hinblick auf die Ressourcenschonung. Eine weitere gute Methode ist es, im Zuge dessen bereits bei der Anschaffung auf die Qualität der Möbelstücke, Textilien oder Wohnaccessoires zu achten, sodass das Mobilar letzlich über viele Jahre beibehalten werden kann. Immerhin ist Langlebigkeit immer noch der nachhaltigste Einrichtungsstil.


Viel los unterm Dach: So nutzen Sie die Deckenhöhe Ihrer Altbauwohnung perfekt aus

Viel los unterm Dach: So nutzen Sie die Deckenhöhe Ihrer Altbauwohnung perfekt aus

Hohe, lichtdurchflutete Räume und womöglich sogar Stuck an der Decke: Viele lassen im Altbau gern einmal nach oben blicken. Manchmal allerdings wirkt der Platz zwischen Schrank und Decke auch ein wenig leer – und für diejenigen, die es lieber effizient mögen, geht einiges an möglichem Nutzungsraum verloren. Für alle, bei denen in Sachen Raumausnutzung wortwörtlich noch „Luft nach oben“ besteht, haben wir einige Tipps zusammengestellt, die Effizienz und Ästhetik miteinander vereinen.

Zusätzlichen Wohnraum schaffen

Weitläufige, hohe Räume können in manchen Fällen steril oder einförmig wirken. Für diejenigen, die es gerne etwas wohnlicher hätten, bietet es sich an, beispielsweise einen zweiten Boden einzuziehen. Dabei muss es nicht immer darauf hinauslaufen, dass oben ein Bett angebracht und darunter eine Fernsehecke eingerichtet wird. Wie wäre es zum Beispiel einmal mit einer separaten Leseebene – über dem Bücherregal? Vor allem in kleineren Altbauwohnungen ist das natürlich auch ein echter Effizienzgewinn. Wer es ausgefallen mag und eine sehr hohe Küche hat, kann beispielsweise seine Gäste zum Abendessen auf das Zwischengeschoss einladen.

Auch in der Höhe gibt es Regeln

So kreativ die Nutzungsmöglichkeiten auch sein mögen: Es gibt einige Punkte zu beachten. Viele Altbauwohnungen haben eine Deckenhöhe von etwa 3,40 Metern – für ausgefallenere Projekte sollten es aber vier Meter oder mehr sein. Denn grundsätzlich sollten immer zwei Meter nach oben hin Platz gelassen werden, damit sich niemand den Kopf stoßen muss. Für ein höher gelegenes Bett ist mindestens ein Meter Abstand zwischen Matratze und Zimmerdecke Pflicht, sodass Sie sich bequem aufsetzen können. Ist die Raumhöhe für eine Zwischendecke zu gering, bietet sich hingegen ein Podest auf Fußboden an, das einen größeren Raum nach Funktionen aufteilen kann und auch optisch einiges hermacht. Mit Türen versehen, schafft ein Podest obendrein Stauraum.

 

Bei Zwischendecken muss neben der reinen Ästhetik natürlich an die Sicherheit gedacht werden, weshalb alle Baumaßnahmen professionell ausgeführt werden sollten. Geländer sorgen für genug Sicherung –  vorzugsweise mit schmalen Gitterstäben für ausreichend Lichteinstrahlung. Auch in Sachen Zugang sollte sowohl auf Komfort als auch auf Sicherheit achtgegeben werden: Was nützt schließlich der höchste Schlafkomfort, wenn das Aufstehen mit einem Abstieg über eine unbequeme Metallleiter verbunden ist?

Manche haben es lieber etwas niedriger

Wer keine Zwischendecke einziehen oder Podeste einbauen möchte, und trotzdem etwas weniger Deckenhöhe schätzt, kann ebenfalls einige Stellschrauben bedienen: Mit Hängepflanzen beispielsweise, die in Kombination mit einer passenden Beleuchtung ein echter Hingucker sein können.

Auch die Betonung der Vertikalen kann sinnvoll sein, um den Raum nicht zu ausladend wirken zu lassen – beispielsweise in Form von neu eingezogenen Pfeilern, die gleichzeitig als Raumteiler fungieren. Und diejenigen, die sich vom Hall gestört fühlen, könnten ja vielleicht einmal über deckenhohe Bücherregale nachdenken, die nicht nur dekorative Akzente setzen, sondern auch für kalte Wintertage immer genug Lesestoff bereithalten.